Honda CR-V: Kleiner Diesel, große Erwartungen

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Am 19. Oktober feiert der SUV mit dem neuen 1,6-Liter-Dieselantrieb unter der Haube Premiere bei den Honda-Händlern. Der Importeur erwartet sich von dem Modell einen Volumenschub.

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Der Honda CR-V mit 1,6-Liter-Dieselmotor rollt im Oktober in den Handel.
Der Honda CR-V mit 1,6-Liter-Dieselmotor rollt im Oktober in den Handel.
(Foto: Honda)

Der Honda Civic hat ihn schon, der CR-V bekommt ihn bald: Die Rede ist vom 1,6-i-DTEC-Dieselmotor der neuen Motor- und Antriebsgeneration „Earth Dreams Technology“. In den deutschen Handel rollt der CR-V mit dem kleinen Diesel unter der Haube am 19. Oktober, und zwar ausschließlich in Kombination mit Frontantrieb und manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe.

Serienmäßig mit an Bord ist auch eine Start-Stopp-Automatik. Die technischen Daten des Selbstzünders können sich sehen lassen: Mit 88 kW/120 PS und einem Drehmoment von 300 Nm emittiert er nur 119 g/km CO2. Der durchschnittliche Normverbrauch liegt bei 4,5 Litern auf 100 km.

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Seine Wirtschaftlichkeit verdankt der Antrieb seinem leichten Gewicht: Mit dem 1,6-Liter-Motor an Bord, bringt der CR-V zwischen 1.541 und 1.600 kg auf die Waage. Damit wiegt er stolze 116 kg weniger als das mit dem großen 2.2-i-DTEC Motor ausgestattete Modell.

Sicheres Fahrgefühl

Die Abspeckkur hat noch einen weiteren Vorteil: Das Handling ist Pkw-ähnlich, die Lenkung leichtgängig. Bei der Testfahrt auf kurvigen und hügeligen Landstraßen in Tschechien überzeugte der CR-V mit dem 1,6-Liter-Antrieb auf der ganzen Linie – sowohl, was die Leistung als auch den Fahrkomfort angeht. Dank Verbesserungen am Fahrwerk liegt das Fahrzeug auch bei höherer Geschwindigkeit stabil auf der Straße.

Der kleine Diesel soll Honda Deutschland einen ordentlichen Volumenschub bescheren: Insgesamt will der japanische Importeur 9.000 Einheiten des SUV in diesem Jahr vermarkten. Vor allem Neukunden aus dem C- und D-Segment hat man mit dem neuen Antrieb im Visier. Aktuell liegt die Eroberungsrate bei rund 30 Prozent. „Bislang hatten wir beim wichtigen Dieselmodell nur eine Allradvariante im Angebot und konnten daher den Markt nicht komplett abdecken. Mit dem neuen CR-V-1,6-i-DTC haben wir jetzt auch für die preissensiblen Kunden, die Wert auf einen niedrigen Verbrauch legen, ein passendes Angebot“, sagte der Vertriebsleiter von Honda Deutschland, Ingo Nyhues, im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Insgesamt rechnet der Importeur damit, dass sich rund 20 Prozent der CR-V-Käufer für den kleinen Diesel entscheiden werden.

Preise starten bei rund 26.000 Euro

Die genauen Preise gibt Honda zwar erst im Rahmen der IAA bekannt, fest steht aber bereits, dass sie bei rund 26.000 Euro liegen werden und damit rund 3.000 Euro unter dem 2,2-Liter-Diesel. „Das CR-V-Geschäft ist sehr gesund. Der Privatmarkt- und Kleinflottenanteil liegt bei 85 Prozent, und es gibt kaum Tageszulassungen“, unterstreicht Ingo Nyhues.

Fazit: Mit dem 1,6-Liter-CR-V bietet Honda einen SUV an, der sparsam ist, ohne dass der Käufer Abstriche bei der Fahrleistung machen muss. Das Außendesign ist stimmig, der Innenraum wirkt hochwertig, und der Kofferraum ist mit einem maximalen Volumen von 1.669 Litern bei umgeklappten Rücksitzen so groß wie bei keinem anderen Wettbewerber.

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