Hybridantriebe: Das Jahr der Hybride

Die aktuelle CO2-Gesetzgebung macht Hybridantriebe seit 2020 praktisch unverzichtbar. Fast alle Hersteller bringen neue Mild- und Plug-in-Hybride auf den Markt – und auch bei den Vollhybriden gibt es höchst interessante Lösungen.

| Autor: Gernot Goppelt

Land Rover kombiniert im neuen Plug-in-Hybridantrieb einen Dreizylinder-Motor mit nur 1,5 Liter Hubraum vorne mit einer elektrifizierten Hinterachse (Hybridkonfiguration P4).
Land Rover kombiniert im neuen Plug-in-Hybridantrieb einen Dreizylinder-Motor mit nur 1,5 Liter Hubraum vorne mit einer elektrifizierten Hinterachse (Hybridkonfiguration P4). (Bild: Land Rover)

Rhetorische Frage: Welcher Hersteller verzichtet im Jahr 2020 noch darauf, Hybridantriebe anzubieten? Allzu viele sind es nicht mehr, denn die in der EU geforderte Flotten-CO2-Emission beträgt nun 95 Gramm pro Kilometer, ab 2021 ausnahmslos. Somit stehen alle vor der gleichen Frage: Handeln wir uns 95 Euro Strafe pro Gramm zu viel und Fahrzeug ein – oder elektrifizieren wir unsere Flotte?

Die Antwort liegt nahe. Modellprogramme ohne elektrifizierte Antriebe werden zur Ausnahme, das klappt bestenfalls noch mit einer durchgängigen Kleinwagenflotte. Genau davon verabschieden sich aber einige Hersteller, weil sich das A-Segment unter anderem wegen der hohen Kosten für die Abgasreinigung und steigender Anforderungen an die Sicherheit immer weniger rechnet.

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