Wenn man das nötige Platzangebot für eine kleine Familie, moderne Technik, kompakte Abmessungen und einen hauch von Luxus in einer nicht zu teuren Kombination sucht, dann landet man wo? Beispielsweise beim Hyundai Kona.
Der aktuelle Kona ist seit Anfang 2023 auf dem Markt und als Elektroauto, Verbrenner sowie als Vollhybrid erhältlich.
(Bild: Rosenow – VCG)
Schon klar – Mittelmaß will niemand sein. Aber die Mitte der Gesellschaft – das klingt schon besser. Hier fühlen sich die meisten Menschen wohl, hier sieht sich jeder gerne, und hier positionieren auch die meisten Hersteller ihre Produkte. Und Maßhalten ist heute eine Selbstverständlichkeit. Jede menschliche Tätigkeit, auch der Straßenverkehr, sollte mit so wenig Platz- und Ressourcenverbrauch wie möglich abgewickelt werden.
Sucht man ein Automobil, das Maß und Mitte bestmöglich verkörpert, landet man schnell bei kompakten SUVs. Und so ist es kein Wunder, dass beispielsweise der Kona eines der beliebtesten Modelle bei Hyundai ist und auch im Straßenbild häufig auffällt – was nicht zuletzt an seinem unverwechselbaren Design liegt. Ob man die stark gegliederte Seitenansicht oder die strenge Front mit ihren tief an der Seite sitzenden Hauptscheinwerfern nun schön findet, muss jeder Betrachter selbst entscheiden.
Aber bei der Formgestaltung eines Autos geht es ja nicht nur ums Aussehen: Auch die Reparaturkosten nach einem Unfall sollten in die Bewertung einfließen. Beim Kona ist das nach unserer Einschätzung keine Priorität gewesen. Ein Ausformen der komplexen Türbleche nach einem Treffer dürfte schon höhere Handwerkskunst erfordern. Und die teuren LED-Scheinwerfer sitzen mitten im Stoßfänger, dessen Aufgabe es ja eigentlich ist, sich zu opfern, um teure Teile zu schützen. Kein Wunder, dass die Typklassen bei Teil- und Vollkasko mit 23 nicht gerade günstig ausfallen.
Doch steigen wir ein. Der Kona empfängt uns in der von Hyundai zur Verfügung gestellten N-Line-X-Ausstattung mit einem einladenden Innenraumdesign und hochwertigen Materialien. Rote Ziernähte finden sich am Lenkrad und an den Sitzen, eine dezente rote Zierleiste zieht sich über das Armaturenbrett – das sieht schon bei Tageslicht schön aus und nicht erst im Dunkeln wie bei anderen Autos, die dafür ihr Ambientelicht bemühen müssen.
Klassisch-pragmatisches Bedienkonzept
Zwei Bildschirme in einem gemeinsamen Gehäuse kümmern sich um Fahrerinformation und Fahrzeugbedienung. Die meisten Funktionen lassen sich aber auch mit großen, eindeutig gekennzeichneten Tasten bedienen. So viele physische Bedienelemente in so einem jungen Auto (Debüt 2023)? Wahrscheinlich wird der Kona auch auf Märkten verkauft, in denen ein großer Touchscreen keine Selbstverständlichkeit ist. Uns gefiel das pragmatisch-klassische Bedienkonzept des Koreaners jedenfalls sehr gut.
Alle heute üblichen Fahrerassistenzsysteme – bei Hyundai unter dem Begriff Smartsense zusammengefasst – sind vorhanden: der autonome Notbremsassistent, der Spurhalteassistent, die adaptive Geschwindigkeitsregelung, der Totwinkelassistent, der Aufmerksamkeitsassistent und eine Einparkhilfe mit 360-Grad-Kamera.
350 Kilometer auf der Autobahn möglich
Die Vordersitze sind für größere Personen etwas knapp, aber ausreichend bequem. Auf den Rücksitzen des knapp 4,40 Meter langen B-SUVs kommen auch Erwachsene menschenwürdig unter, und der Kofferraum ist mit 466 Litern für die Klasse sehr ordentlich. Unter der vorderen Haube – der Testwagen hatte Elektroantrieb – fand sich zudem ein kleines Kästchen (Frunk wäre zu viel gesagt angesichts von 27 Litern Volumen), in dem sich beispielsweise ein Ladekabel unterbringen lässt.
Zum ausgeglichenen und komfortablen Wesen des Kona passt der batterieelektrische Antrieb des Testwagens bestens. Er war mit der größeren lieferbaren Batterie ausgestattet, die rund 65 kWh Energie speichert. Zwar verfügt der B-SUV nicht über die 800-Volt-Technik, die die größeren Hyundai-Stromer mit zu den schnellsten Ladern auf dem Markt macht. Doch abgesehen von der schlechten Ladeperformance (maximal 95 kW, 10 bis 80 SoC in 41 Minuten) kann man mit der gebotenen Reichweite und den Fahrleistungen gut leben. Mit 160 kW/218 PS ist der Kona souverän motorisiert. Auf der Autobahn sind rund 350 Kilometer Reichweite drin. Um die per WLTP versprochenen rund 450 Kilometer tatsächlich zu erreichen, müsste man den Verbrauch auf gut 14,5 kWh senken, was aber im Stadtverkehr durchaus möglich erscheint.
Stand: 08.12.2025
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Der Kona Elektro ist ab 37.990 Euro zu haben. Das getestete Spitzenmodell N-Line X ist ab 48.590 Euro zu haben.