Hyundai-Rückruf Tucson und Kona haben Airbag- und Elektrik-Probleme

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Hyundai holt zwei SUV in jeweils niedriger fünfstelliger Zahl zu Kontroll- und Reparaturarbeiten in die Werkstätten. Der Tucson hat Probleme mit der Airbagmontage und den hinteren Fensterhebern, beim Kona besteht Brandgefahr nach einem Unfall.

Hyundai holt die SUV Kona und Tucson in die Werkstätten. (Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Hyundai holt die SUV Kona und Tucson in die Werkstätten.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Hyundai hat eine Rückrufaktion für die vierte Generation des Tucson aus den Modelljahren 2022 bis 2024 und die zweite Generation des Kona (MJ 2024) gestartet. Zwischen dem 13. April 2021 und dem 21. August 2023 könnten bei weltweit 14.117 Tucson aus tschechischer Produktion die seitlichen Vorhangairbags falsch verbaut worden sein, was das ordnungsgemäße Aufblasen der Airbags bei Unfällen beeinträchtigen könnte. Dies erhöht potenziell das Verletzungsrisiko für Insassen. Im Rahmen der Maßnahme mit der internen Kennung „31DC11“ kontrollieren die Vertragsbetriebe die Airbags und tauschen sie bei Bedarf.

Unter dem Herstellercode „41D009“ läuft der Rückruf für den Kona, der nach Informationen dieser Redaktion auf allen Märkten rund 26.000 Einheiten mit Verbrennungsmotor umfasst. Die Kompakt-SUV liefen zwischen 21. März 2023 und 5. Januar 2024 in Südkorea vom Band und könnten ein Sicherheitsrisiko aufgrund eines möglichen Kurzschlusses in der Verkabelung der Zwölf-Volt Batterie aufweisen. Um künftig zu verhindern, dass bei einem Frontalaufprall die Verkabelung beschädigt wird, bringen die Hyundai-Servicemitarbeiter eine Schutzummantelung an. Die Dauer der Werkstattaufenthalte sind bislang nicht kommuniziert. Gleiches gilt für die betroffenen Stückzahlen in Deutschland. Sie dürften aber jeweils vierstellig sein.

Bekannt ist der Umfang beim dritten Rückruf mit dem Kürzel „31DC07“. Er betrifft laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hierzulande 2.646 Tucson der Baujahre 2021 bis 2023; im Ausland sind es weitere 13.000. „Der Einklemmschutz an den hinteren elektrischen Fensterhebern funktioniert nicht“, warnt die Behörde. Aus diesem Grund erfolge ein Austausch der beiden hinteren Fensterhebeantriebe. Für Fragen nennt die Behörde eine Hotline-Rufnummer: Sie lautet 069/380767212.

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