I.C. Autohandel Beteiligungen: Das Wachstum ist programmiert
Die Mazda-, Ford- und Suzuki-Autohausgruppe mit Hauptsitz in Düsseldorf will in den kommenden zwei Jahren das Wachstum beschleunigen. Möglich macht das der finanzkräftige japanische Mutterkonzern.
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Ein finanzkräftiger japanischer Mutterkonzern, vier Hauptbetriebe mit fünf Filialen, 34 angeschlossene Partnerbetriebe und die Fabrikate Mazda, Suzuki und Ford: Die I.C. Autohandel Beteiligungen GmbH steht auf einem breiten Fundament.
Die Autohausgruppe, die sich deutschlandweit mit dem Titel größter Suzuki-Händler und zweitgrößter Mazda-Händler schmücken kann, ist in den Metromärkten Düsseldorf/Krefeld, Berlin, Hamburg/Bremen und Köln vertreten.
Die Anfänge des Unternehmens, das aktuell knapp 250 Mitarbeiter beschäftigt, gehen auf das Jahr 1990 zurück. Damals sondierte der japanische Mischkonzern Itochu die deutsche Händlerlandschaft. Vom Wachstumspotenzial überzeugt, akquirierte das japanische Unternehmen 1992 das Hamburger Mazda-Autohaus Franz Pohl. Nur ein Jahr später baute das mittlerweile neu gegründete Itochu-Tochterunternehmen I.C. Autohandel Beteiligungen, kurz ICAB, in Düsseldorf den Mazda-Betrieb Auto-Park Rath auf der grünen Wiese.
Das Berliner Mazda-Autohaus Meklenborg gehört seit 1999 zur Gruppe. „Wir haben von Anfang an die Strategie verfolgt, uns auf die Metromärkte zu konzentrieren“, erzählt ICAB-Geschäftsführer Kazuaki Mimoto. „Auf die Marke Mazda ist unsere Wahl deswegen gefallen, weil unser Mutterkonzern Itochu am Importeur Mazda Motors Deutschland beteiligt war und weil wir vom Potenzial des Fabrikats überzeugt sind“, ergänzt der Japaner.
Im Jahr 2006 entschied sich die ICAB dennoch, den Mehrmarkenweg einzuschlagen, und schloss einen Händlervertrag mit Suzuki. „Mit seinen Kleinwagen ergänzt das japanische Fabrikat das Mazda-Portfolio ideal“, erklärt ICAB-Prokurist Lutz Meissner diesen Schritt.
Der Fokus liegt auf den Metromärkten
2008 wagte das Unternehmen den Sprung in den Metromarkt Köln und übernahm das Autohaus Kierdorf – einen Ford-Betrieb und somit ein Volumenfabrikat. An der Bindung zu Mazda hat sich allerdings nichts geändert: Bis heute vertreiben alle Standorte die japanische Marke. Mit dem aktuellen Markenmix ist das Unternehmen sehr zufrieden. Die Erweiterung um zusätzliche Fabrikate steht nach eigener Aussage daher aktuell nicht im Fokus – wohl aber die Übernahme weiterer Betriebe. „Wir wollen unser Wachstum in den kommenden zwei Jahren beschleunigen“, verrät Kazuaki Mimoto.
Von Interesse sind vor allem Betriebe in deutschen Metromärkten, vorzugsweise in der Nähe bereits abgedeckter Marktgebiete. Das Unternehmen streckt ständig seine Fühler aus und ist prinzipiell offen für alles; ein Familienbetrieb mit einer fehlenden Nachfolgeregelung ist genauso interessant wie ein Autohaus, das trotz eines gesunden Kerngeschäfts in die Insolvenz gerutscht ist. „Die einzige Bedingung ist, dass wir zu 100 Prozent am Unternehmen beteiligt sind“, erklärt Lutz Meissner.
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