Im Warmen schrauben

Warmluftheizung mit Wirkungsgrad von 97 Prozent

04.08.2009 | Redakteur: Markus Lauer

Das Puls-Air-Heizgerät reicht aus, um eine 300 m²-Werkstatt zu erwärmen. Fotos: Lauer
Das Puls-Air-Heizgerät reicht aus, um eine 300 m²-Werkstatt zu erwärmen. Fotos: Lauer

Betritt man die Werkstatt des Ford-Händlers Bacher in Neuburg/Donau spürt man eine angenehme Wärme. Aber aus den Wärmetauschern, die in etwa drei Meter Höhe an der Wand hängen, tritt keine warme Luft aus. „Die haben wir stillgelegt“, erklärt Stefan Pielmeier, Geschäftsführer des Kfz-Betriebs, und zeigt auf ein blaues Heizgerät, das neben dem Eingang an der Wand steht. „Mit diesem System heizen wir seit Ende 2008 die gesamte Werkstatt – und es reicht für die 300 m² völlig aus. Eigentlich war das Gerät nur als Unterstützung gedacht, aber es heizt so gut, dass wir unsere alte Heizung nicht mehr brauchen.“ Auch in den beiden anderen Bacher-Niederlassungen in Ingolstadt und in Schrobenhausen erwärmen die Puls-Air-Geräte die Werkstätten.

Hoher Wirkungsgrad

Das Warmluftheizgerät stammt von dem österreichischen Hersteller Puls-Air. Es hat einen Wirkungsgrad von 97 Prozent und zwei Leistungsstufen – Vollleistung und Sparstufe – sowie einen Temperaturregler. Die Heizleistung hat Pielmeier selbst noch erhöht, indem er die Abgase durch einen Ladeluftkühler strömen lässt. An diesen wurden zwei Gebläse montiert, die die Wärme in den Raum blasen. Die Abgastemperatur sank dadurch von 70 auf jetzt 30 C ab.

Das Auspuffrohr hat einen Durchmesser von 35 Millimetern und kann in einen vorhandenen Kamin münden oder im Freien enden. Aufgrund der Verbrennungsgüte, des hohen Wirkungsgrades und des Zwei-Stufen-Prinzips verbraucht das Heizgerät laut Werner Pletzer, Geschäftsführer von Puls-Air, pro Heizperiode durchschnittlich 700 Liter Heizöl. Stefan Pielmeier hat bei seinem Gerät einen Verbrauch von 16 bis 17 Litern pro Tag ermittelt – bei acht bis zehn Heizstunden pro Tag auf der Stufe zwei (21 kW).

„Wir haben das Gerät aufgestellt, es an den Tank angeschlossen und konnten sofort heizen“, erzählt Pielmeier und erklärt, dass er in seinem Neubau in Ingolstadt auch ein Puls-Air-Gerät installieren wird.

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