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Investor hält E-Go am Leben

| Autor: Christoph Seyerlein

Am 2. April hatte der Aachener Elektroauto-Hersteller E-Go einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Nun geht es für das Unternehmen weiter – mit neuem Besitzer, neuem CEO und neuem Namen.

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Der E-Go Life hat wohl doch noch eine Zukunft.
Der E-Go Life hat wohl doch noch eine Zukunft.
(Bild: E-Go Mobile AG)

Die Zukunft der E-Go Mobile AG ist gesichert. Nachdem der E-Auto-Hersteller am 2. April einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt hatte, steigt nun das Private-Equity-Unternehmen Nd Industrial Investments als Mehrheitseigner ein. Damit einher geht auch eine Umbenennung des Unternehmens: Aus der E-Go Mobile AG wird ab sofort die Next-E-Go Mobile SE. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Next-E-Go bekommt zudem einen neuen CEO: Mit Ulrich Hermann leitet künftig ein ehemaliger Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen AG die Geschäfte. Der bisherige Chef und E-Go-Gründer Günther Schuh übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrates.

Produktion soll bald wieder starten

Aktuell wartet das Unternehmen noch auf die Zulassung als Fahrzeughersteller. Sobald diese erteilt ist, sollen die Bänder im Aachener Werk wieder anlaufen. Service und Vertrieb des Kleinwagens E-Go Life seien bereits wieder aktiv, teilte die Firma mit.

Schuh sprach in einer Mitteilung davon, mit dem neuen Investor die eigenen Wachstumspläne realisieren zu wollen. „Wir wollten die Krise nicht nur überleben, sondern gestärkt daraus hervorgehen, um E-Go als deutsche Marke auf dem Markt zu etablieren“, erklärte er. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen derzeit rund 400 Mitarbeiter.

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