IT-Schutz: Adlerauge im Serverraum

Autor / Redakteur: Nils Klute / Maxim Braun

Das Autohaus Glinicke geht auf Nummer sicher: Es lässt seine Serverräume von einer Sensoreinheit überwachen und wird im Notfall über SMS oder LAN gewarnt.

Nicht nur Viren bedrohen die Server in den Autohäusern.
Nicht nur Viren bedrohen die Server in den Autohäusern.
( © Sashkin - Fotolia)

Fast 100 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen verfügen zum Schutz ihrer Daten über Firewalls und eine Virenschutz-Software. Über 90 Prozent ergreifen technische Maßnahmen wie die Authentifizierung per Passwort, regelmäßige Back-ups, Spamfilter und Patches sowie Updates für Software. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundeswirtschaftsministerium in einer Studie aus dem Jahr 2012. Deutlich seltener hingegen setzen die Unternehmen komplexere Sicherheitslösungen ein – zum Beispiel Systeme zum Schutz vor sogenannten physikalischen Gefahren.

Marktanalysen belegen: Wenn es brennt, sich Feuchtigkeit auf sensibler Elektronik bildet, Langfinger ihr Unwesen treiben oder die Klimaanlage ausfällt, sind 80 Prozent aller Serverräume und Racks nicht ausreichend gewappnet. Um sich vor diesen Risiken zu schützen, gibt es zwar Programme, die auf den Servern selbst laufen und mit externen Sensoren zusammenarbeiten. Fällt der Server aber aus, geht die Überwachung gleich komplett mit offline.