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Jaguar Land Rover: Deutschland-Vertriebsdirektor geht

| Autor: Julia Mauritz

Nach 18 Jahren hat Axel Ecke den Importeur verlassen. Er war für den Handel ein Gesprächspartner „mit Augenmaß für die Bedürfnisse der Betriebe“. Nun übernimmt der europäische Vertriebschef von Jaguar Land Rover die Position interimsweise.

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Axel Ecke, bisher Vertriebsdirektor von Jaguar Land Rover Deutschland, stellt sich einer neuen beruflichen Herausforderung.
Axel Ecke, bisher Vertriebsdirektor von Jaguar Land Rover Deutschland, stellt sich einer neuen beruflichen Herausforderung.
(Bild: Copyright: Thomas Dirk Heere, mail: heere.td@t-online.de)

Zum 1. November 2018 hat Axel Ecke, Vertriebsdirektor Jaguar Land Rover Deutschland, den Kronberger Importeur verlassen. Ecke hatte den Aufbau der beiden britischen Premiummarken 18 Jahre lang in verschiedenen Funktionen begleitet, unter anderem war er in der Betriebsberatung tätig und Leiter der Händlernetzentwicklung. Weiter war er Markendirektor Jaguar und Leiter After Sales für beide Marken. In den letzten fünf Jahren verantwortete er den deutschen Vertrieb für Jaguar Land Rover. In dieser Funktion wird Ecke interimsmäßig und mit sofortiger Wirkung von Felix Wannemacher, Sales Director Jaguar Land Rover Europe, vertreten.

Der Vorsitzende des deutschen Jaguar-Land-Rover-Händlerverbands, Rolf Weinert, bedauert den Weggang des Managers: „Axel Ecke hat dem Unternehmen in all seinen Stationen seinen Stempel aufgedrückt. Er war einer der Architekten des Erfolgs von Jaguar Land Rover und versteht es wie kein anderer im Führungsteam, das Thema Premium in Richtung Kunden, Interessenten, aber auch in Richtung Handel zu vertreten.“ Mit Axel Ecke verliere der Importeur in Deutschland einen erfahrenen Kämpfer im sehr hart umkämpften Premiummarkt.

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Der Handel verliere einen Fürsprecher, aber auch einen harten Kämpfer für die Interessen des Herstellers, so Weinert weiter. Dabei habe Ecke immer das notwendige Augenmaß für die Bedürfnisse des Handels gehabt. Der Verband verliere einen fairen Gegenspieler, einen ehrlichen und gradlinigen Verhandler, der immer bereit war, „Konflikte zu lösen und dabei Kompromisse zu finden zum Wohle seines Arbeitgebers und des Handels“.

Nach einem stetigen Wachstum in den vergangenen Jahren ist die Vertriebssituation von Jaguar Land Rover in Deutschland im laufenden Jahr angespannt: Während Jaguar von Januar bis Oktober um 6,6 Prozent zulegen konnte und gut 8.400 Neuwagen vermarktete, gingen die Neuzulassungen für Land Rover vor allem wegen der anhaltenden Dieselkrise im gleichen Zeitraum um 23,5 Prozent zurück. Insgesamt wurden hierzulande in den ersten zehn Monaten dieses Jahres 15.525 Fahrzeuge neu auf die Straße gebracht.

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