Licht-Sicht-Test 2025 Mehr als jedes vierte Auto zeigte Beleuchtungsmängel

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Tausende Kfz-Betriebe überprüften im Herbst Millionen von Fahrzeugen auf ihre Beleuchtung. Die Auswertung zur Aktion Licht-Sicht-Test zeigt: Wieder lag die Mängelquote der fehlerhaften Beleuchtung bei fast 28 Prozent.

Vor allem in der dunklen Jahreszeit kommt es wegen der schlechten Lichtverhältnisse auf korrekt funktionierende Scheinwerfer an. (Bild:  KI-generiert)
Vor allem in der dunklen Jahreszeit kommt es wegen der schlechten Lichtverhältnisse auf korrekt funktionierende Scheinwerfer an.
(Bild: KI-generiert)

Die Ergebnisse der Licht-Sicht-Test-Kampagne des Kfz-Gewerbes liegen vor. Bei der größten bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion wurden im Oktober mehr als 2,5 Millionen Prüfplaketten an Autofahrer für erfolgreich bestandene Licht-Sicht-Testprüfungen vergeben. Mit der Plakette für die Windschutzscheibe dokumentieren Fahrzeughalter der Polizei bei Verkehrskontrollen geprüftes Autolicht.

Kirsten Lühmann, Präsidentin der Deutschen Verkehrswacht, betont: „Weist Ihre Beleuchtung Mängel auf, bleibt die Sicht eingeschränkt. In der Regel bemerken Sie dies nicht. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist daher eine Überprüfung im Fachhandel unerlässlich. Eine mangelhafte Beleuchtung erhöht das Unfallrisiko deutlich. Die Ergebnisse des Licht-Sicht-Tests 2025 unterstreichen erneut die Bedeutung regelmäßiger Lichtkontrollen.“

(Bild:  Kfz-Gewerbe)
(Bild: Kfz-Gewerbe)

Bei den Pkw waren 19,7 Prozent der Hauptscheinwerfer nicht in Ordnung (Vorjahr 16,8 %), damit mehr als jedes vierte überprüfte Auto. Der Anteil der Blender mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern lag bei 9,5 Prozent (Vorjahr 8,2 %). Zu niedrig eingestellte Scheinwerfer mit zu kurzer Reichweite und eingeschränkter Ausleuchtung der Fahrbahn sind in 8,5 Prozent der Fälle bemängelt worden (Vorjahr 7,4 %). Bei der rückwärtigen Beleuchtungseinrichtung fielen 10,1 Prozent der Pkw mit Defekten auf (Vorjahr 7,8 %).

Bei 23,1 Prozent der Nutzfahrzeuge gab es Mängel an den Hauptscheinwerfern (Vorjahr 22,9 %). Zu hoch eingestellte Scheinwerfer mit Blendwirkung für den Gegenverkehr waren bei 12,7 Prozent der untersuchten Nutzfahrzeuge auszumachen (Vorjahr 14,9 %). Reduzierte Sichtweite durch zu niedrige Einstellung war bei 8,8 Prozent der Fall (Vorjahr 6,9 %). Am Heck von 17,5 Prozent der Nutzfahrzeuge war die vollständige Funktionsfähigkeit der Leuchten nicht gegeben (Vorjahr 19,5 %).

(Bild:  Kfz-Gewerbe)
(Bild: Kfz-Gewerbe)

Der Licht-Sicht-Test 2025 wurde – wie in den Vorjahren – von einer breit angelegten PR-Kampagne begleitet. Herzstück war ein bundesweites Gewinnspiel, bei dem ein batterieelektrischer Kia EV3 für zwölf Monate zur Nutzung verlost wurde.

Den Licht-Test gibt es seit 1956, gemeinsam organisiert von ZDK und DVW. Partner beim in diesem Jahr umfassenderen Licht-Sicht-Test sind Kia Deutschland, Osram, die Nürnberger Versicherung, Auto Bild und Hella Gutmann.

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