»kfz-betrieb« Auto-Check: Bentley Continental GT W12

Von Wolfgang Michel

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6,0 Liter Hubraum, zwölf Zylinder, 590 PS, von 0 auf 100 km/h in 4,5 Sekunden – alles verpackt in einem atemberaubenden Design. Wer fragt da noch nach Verbrauch und Preis.

Der im letzten Jahr überarbeitete Bentley Continental GT W12 tritt 2016 sein erstes volles Verkaufsjahr an.(Foto:  Michel / »kfz-betrieb«)
Der im letzten Jahr überarbeitete Bentley Continental GT W12 tritt 2016 sein erstes volles Verkaufsjahr an.
(Foto: Michel / »kfz-betrieb«)

Wenn Kinder mit dem Mountainbike eine Vollbremsung hinlegen und hektisch ihre Handys aus dem Rucksack kramen, der Bäckermeister früh morgens aus seiner warmen Backstube läuft, um ebenso wie der Hausmeister von nebenan Fotos mit dem Smartphone zu schießen – dann ist wohl etwas Besonderes im Wohngebiet passiert. Unabhängig von der Altersklasse – Fotoauslöser war in allen Fällen ein Bentley Continental GT. Zugegeben, eine ganz besondere Spezies von Automobil, die Mann oder Kind nicht gerade täglich vor ihre Fotolinse bekommen.

Dieses Auto war selbst für langjährige »kfz-betrieb«-Redakteure alles andere als alltäglich. Der Autor dieser Zeilen kam das erste Mal in den Genuss einer Bentley-Probefahrt. Dass der Continental GT gar mit einem Zwölfzylindermotor ausgestattet war, hat dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt. Wenn auch nur für einen Tag, war an diesem Tag mindestens der Bäckermeister ein wenig neidisch auf den Journalisten. Und dass, obwohl er mit seinem schicken, dunkelblauen Porsche Panamera ebenfalls privilegiert unterwegs ist.

Bentley Continental GT W12: Sündhaft teurer Blickfang
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Der neue Bentley Continental GT feierte vor gut einem Jahr seine Premiere auf dem Genfer Automobilsalon. Wenige Monate später lieferte der Hersteller die ersten Fahrzeuge an Kunden aus. Bentley-Chef Wolfgang Dürheimer sagte damals in Genf: „Bentley lässt in puncto Luxus und Leistung keine Wünsche offen und erfüllt die Idee des Grand Touring mit bisher unerreichtem Komfort. Mit unseren Neuerungen werden wir den Erfolg unserer Modelle weiter ausbauen. Wir hören unseren Kunden sehr genau zu und steigern daher mit den Weiterentwicklungen die Designqualität, die Effizienz, die Onlineanbindung und die Alltagstauglichkeit unserer Fahrzeuge.“

Überarbeitete Continental-Baureihe punktet

Für den deutschen Markt sollte Dürheimer recht behalten. Denn im vergangen Jahr verbuchte Bentley 496 Continental-Neuzulassungen, wovon 124 Cabriolets waren. 2014 waren es in Summe 108 Einheiten weniger. Bedenkt man zudem, dass das Zulassungsjahr 2015 für die überarbeitete Continental-Baureihe nur rund sechs Monate dauerte, können sich sowohl der englische Hersteller als auch die elf deutschen Bentley-Vertragshändler zu Recht über das Vorjahresergebnis freuen.

Für dauerhafte Freude müssen jetzt nur noch die Zukunftspläne der Marke aufgehen. In den kommenden Jahren will die VW-Luxusmarke die weltweiten Verkäufe kräftig steigern. Ausschlaggebend für diese Wachstumspläne ist zum einen die Nachfrage nach dem Bentayga. Die erste Jahresproduktion von diesem Luxus-SUV ist bereits ausverkauft. Außerdem sollen neue Modelle und Baureihen-Derivate in den nächsten Jahren hinzukommen. „Ich bin überzeugt, dass wir mit weiteren Modellen unsere Verkaufszahlen bis zum Jahr 2025 auf 20.000 Einheiten pro Jahr gegenüber heute verdoppeln können“, sagte Dürheimer im März.

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