»kfz-betrieb« Auto-Check: Land Rover Discovery Sport

Von Wolfgang Michel

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Dem Land Rover Discovery Sport sind derzeit die Blicke sicher. Das neueste SUV der Briten sieht aber nicht nur gut aus.

Der Land Rover Discovery Sport soll an die Verkaufserfolge des Range Rover Evoque anknüpfen.(Foto:  Michel)
Der Land Rover Discovery Sport soll an die Verkaufserfolge des Range Rover Evoque anknüpfen.
(Foto: Michel)

Der erste Eindruck muss überzeugen. Bei Sport Utility Vehicles, kurz SUVs, gelingt das beileibe nicht jedem Autobauer. Mit dem Discovery Sport hat Land Rover neben dem Evoque nun ein weiteres Auto im Portfolio, das den Wettbewerbern nicht sehr schmecken dürfte – den Land-Rover-Händlern dafür umso mehr.

Denn der Discovery Sport sieht nicht nur gut aus, er fährt sich auch ausgezeichnet. Selbst auf langen Reisen sitzt es sich in ihm dauerhaft bequem. Hätten wir auf unserer langen Testfahrt nicht tanken müssen, wären wir mit dem Testwagen immer weitergefahren. Da sich die 2.0-Liter-Dieselvariante mit 150 PS je nach Fahrweise mit fünf bis acht Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern begnügte, hielten sich die Tankstopps erfreulicherweise in Grenzen. Unser Testwagen war mit einem Sechsgangschaltgetriebe und sieben Sitzen ausgestattet. Kombiniert gibt der Hersteller für diesen Typ einen Verbrauch von 5,3 Litern an und liegt damit nicht daneben. Schließlich waren fünf Liter im Eco-Betrieb mit entsprechend vorausschauender Fahrweise tatsächlich zu erreichen (siehe auch Bildergalerie).

Land Rover Discovery Sport: Sparsamer Hingucker
Bildergalerie mit 51 Bildern

Aber als Motorjournalist fährt man nicht nur sparsam. Schließlich gilt es zu erfahren, was in dem Wagen an Leistung steckt. Eines vorweg: Es gibt den Discovery Sport mit leistungsstärkeren Motoren, 150 PS reichen jedoch selbst vollbeladen aus, um ihn auch spritzig zu fahren. Der Vollaluminium-Diesel des Typs Ingenium TD4 wiegt laut Herstellerangaben rund 20 bis 30 Kilogramm weniger als sein Vorgänger. Das können wir nicht überprüfen, bestätigen können wir jedoch die Laufruhe und das niedrige Geräuschniveau des neuen Motors.

Fußgängerairbag an Bord

Selbst wenn man den Wagen recht sportlich fährt, hält ihn sein Fahrwerk mit der neu entwickelten Mehrlenker-Hinterachse auch bei zügiger Autobahnfahrt sicher in der Spur. Innerorts überrascht bei seiner Größe, die Wendigkeit und die Übersichtlichkeit. Ob auf der Autobahn oder in der Innenstadt, auch die Bremsen packen kräftig zu.

Neben den neuen Dieselmotoren ist der Discovery Sport mit einer ganzen Serie interessanter Land-Rover-Innovationen bestückt. Dazu zählen ein erstmals im SUV-Segment realisierter Fußgänger-Airbag ebenso wie ein Notbremsassistent oder die Menge an serienmäßigen und optionalen Fahrerassistenzsystemen. Dazu gehören unter anderem Verkehrsschilderkennung, Park-, Fernlicht- und Spurhalteassistent, ein Toter-Winkel-Warnsystem, HD-Kameras, sensorgesteuerte Scheinwerfer sowie „Wade Sensing“ für Wasserdurchfahrten.

Im SUV-Segment bisher noch einmalig dürfte der Fußgänger-Airbag sein. Er wird von Druckrohrsensoren ausgelöst, die sich zwischen Stoßfänger und Stoßfängerträger befinden. Die Sensoren erkennen dabei den Aufprall eines erwachsenen Fußgängers. Sollte dies bei einer Geschwindigkeit zwischen 24 und 48 km/h der Fall sein, entfaltet sich laut Herstellerangaben in 60 Millisekunden ein an der Basis der Windschutzscheibe montierter Airbag.

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