Koalitionseinigung Kfz-Gewerbe formuliert Erwartungen an die neue Regierung

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Der ZDK begrüßt die Koalitionseinigung, mahnt aber nun zur Eile. Jetzt muss die neue Bundesregierung loslegen und anpacken: Der deutsche Mittelstand brauche dringend konkrete Entlastungen und Reformen.

Zu viel Bürokratie für die Kfz-Betriebe. Der ZDK fordert die neue Bundesregierung auf, nun ihre Wahlversprechen einzulösen und den Mittelstand zu entlasten. (Bild:  KI-generiert)
Zu viel Bürokratie für die Kfz-Betriebe. Der ZDK fordert die neue Bundesregierung auf, nun ihre Wahlversprechen einzulösen und den Mittelstand zu entlasten.
(Bild: KI-generiert)

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die Zustimmung der SPD zur Regierungskoalition mit CDU und CSU ausdrücklich begrüßt. Mit dem Start der neuen Legislaturperiode verbindet der Verband die klare Erwartung, dass zentrale Herausforderungen für Wirtschaft und Mittelstand nun zügig und entschlossen angegangen werden.

ZDK-Präsident Arne Joswig forderte die Koalition auf, konkrete Entlastungen und Reformen für den Mittelstand schnell umzusetzen: „Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und anpacken! Der Mittelstand braucht keine langen Ankündigungen mehr, sondern konkrete Entlastung und Reformen.“ Die Koalitionspartner müssten beherzt handeln, um den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig zu machen. Debatten über Personalien seien fehl am Platz – entscheidend seien Ergebnisse, die bereits in den ersten 100 Tagen sichtbar werden sollen.

Ein zentrales Anliegen des ZDK ist der Abbau von Bürokratie. Der Verband verweist auf sein zu Jahresbeginn vorgelegtes Sofortprogramm, das Maßnahmen zur Digitalisierung von Genehmigungsprozessen und zur Verwaltungsvereinfachung für das Kfz-Gewerbe vorsieht. Hier erwartet der ZDK rasche Fortschritte und eine mittelstandsfreundliche Umsetzung.

E-Mobilität und E-Fuels in den Fokus nehmen

Auch die Elektromobilität bleibt im Fokus: Die Bundesregierung müsse den Hochlauf der E-Mobilität weiter vorantreiben, dabei jedoch technologieoffen agieren. Neben batterieelektrischen Antrieben sollten auch erneuerbare Kraftstoffe wie E-Fuels und HVO100 gleichwertig gefördert werden, um Klimaschutz im Verkehrssektor sozialverträglich und wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.

Ein weiteres zentrales Thema ist die Senkung der Strompreise. Handwerksbetriebe, Autohäuser und Werkstätten benötigen Planungssicherheit und wettbewerbsfähige Energiepreise. „Die Energiekosten dürfen nicht länger eine Wachstumsbremse für den Mittelstand sein“, betonte Joswig.

Der ZDK sicherte der neuen Bundesregierung seine Unterstützung mit fachlicher Expertise und konstruktiven Vorschlägen zu. Joswig unterstrich: „Es geht jetzt um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, um Arbeitsplätze und um den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir brauchen Lösungen, keine Ideologien – und dafür bietet das neue Regierungsbündnis nun eine Chance. Auch wir krempeln hierfür die Ärmel hoch.“

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