Konfigurieren ja, kaufen nein: VW startet mit ID-Store

Autor: Christoph Seyerlein

Um seinen Elektrohoffnungsträger ID 3 weiter ins Blickfeld zu rücken, setzt VW ab sofort auch auf Pop-up-Stores. Erster Standort ist Dresden, ein weiterer steht schon fest. Für das Format hat sich der Hersteller klare Ziele gesetzt.

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Sein Pop-up-Store-Konzept rund um den ID 3 setzt VW zuerst in der Gläsernen Manufaktur in Dresden um.
Sein Pop-up-Store-Konzept rund um den ID 3 setzt VW zuerst in der Gläsernen Manufaktur in Dresden um.
(Bild: Volkswagen)

Mit eigenen „ID-Stores“ will Volkswagen Kunden in Deutschland den ID 3 näher bringen. Den ersten jener temporären Schauräume hat der Autohersteller am Donnerstag in der Gläsernen Manufaktur in Dresden eröffnet. Fest steht bereits ein weiterer Standort in München, der „in den nächsten Wochen“ starten soll. Dort will VW bis 31. Juli seinen Elektro-Hoffnungsträger im modernen Werksviertel präsentieren und speziell zu den Themen Laden und Ladeinfrastruktur informieren.

Ob Volkswagen das Format auch in weiteren Städten einsetzen wird, ist unklar. Bislang seien die beiden Pop-up-Stores in Dresden und München geplant, teilte der Hersteller auf Rückfrage mit. Betreiber der Schauräume ist die Marke Volkswagen selbst.

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In den Stores sollen Interessenten den ID 3 in „virtuellen Räumen“ kennenlernen können. Nach dem geplanten Vorverkaufsstart für Pre-Booker am 17. Juni soll in Dresden und München eine Konfiguration möglich sein, auch ein Angebot kann ein Interessenten dort erhalten. „Auf Wunsch des Kunden leiten wir dieses an seinen präferierten Handelspartner weiter“, heißt es von VW.

Der Verkauf von ID3-Modellen soll aber nicht in den Pop-up-Stores stattfinden. Dieser werde über die Handelsorganisation oder online erfolgen, hieß es. Vertragspartner wird für das Auto allerdings immer die Volkswagen AG sein.

„Wollen die Händler unterstützen“

Nach der offiziellen Markteinführung, deren Datum weiter nicht bekannt ist, will VW in Dresden Probefahrten mit dem ID 3 anbieten. 2021 soll das Fahrzeug zudem neben Zwickau in der Gläsernen Manufaktur vom Band laufen. Da der dortige Pop-up-Store dauerhaft seinen Platz behalten soll, können Kunden dann auch direkt vom „Konfigurations-Desk“ aus einen Blick in die Fertigung werfen.

Holger B. Santel, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland der Marke Volkswagen, teilte mit: „Wir haben mit dem Start der ID-Stores vor allem besucherstarke Standorte im Fokus, an denen wir das Thema E-Mobilität für alle begeisternd darstellen. Wir wollen so neue Kundengruppen erschließen und damit die Händler unterstützen.“

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«