Konzepte für Up-Transporter reifen noch
Derzeit ist eine Transportervariante des VW Up weder serien- noch offiziell spruchreif. Doch auf der IAA mehrten sich die Anzeichen, dass die Fahrzeugstudie mehr ist als eine Nabelschau.

Volkwagen Nutzfahrzeuge hat im Rahmen seines Konzernabends anlässlich der IAA in Frankfurt die Studie E-Load-Up als Weltpremiere vorgestellt. Der kleine Stadttransporter soll im rein elektrischen Antrieb über eine Reichweite von 160 Kilometer und einen Stauraum von bis zu einem Kubikmeter verfügen.
„Sofern wir das Fahrzeug in unser Programm aufnehmen, ist es neben dem Elektroantrieb auch mit Erdgas- oder Benzinmotoren erhältlich. Das Fahrzeug ist bislang nur eine Studie und wir können noch keine Serienreife bekanntgeben“, erklärte Dr. Eckhard Scholz, Sprecher des Markenvorstands von VW Nutzfahrzeuge, auf Nachfrage von »kfz-betrieb«. In der Regel hätten solche Konzeptfahrzeuge bei Volkswagen Nutzfahrzeuge aber „immer Hand und Fuß“.
Kundenbefragungen hätten ergeben, dass so ein Fahrzeug durchaus nachgefragt sei. „Gerade im Stadtlieferbereich wäre so ein kleiner Transporter interessant. Wenn die Logistik in einem Unternehmen passt, dann wäre der E-Load-Up für viele Fahrten die optimale Lösung“, sagt Scholz.
Ergänzende Konzepte in Vertrieb und Service
Ein Vertriebskonzept für den E-Load-Up liegt beim Hersteller noch nicht vor. „Reine VW-Nutzfahrzeuge-Standorte müssten natürlich in puncto E-Mobilität in Vertrieb und Service aufrüsten und die Mannschaft schulen. Für die kombinierten Standorte werden wir ein ergänzendes Modell finden. Dort passen die Grundstrukturen durch unsere Elektro-Pkw-Modelle bereits“, sagte Scholz.
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