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Lackiertechnik: Ein guter Tropfen Lack

| Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Höhere Qualität, weniger Kosten: Damit der Lack optimal zerstäubt auf die Oberflächen kommt, verwendet die Identica Lehner GmbH das Airmatic-System von Ensutec. Das Konzept setzt auf das Klimatisieren, Filtern und Ionisieren der Druckluft.

Die EMP-Einheit der Ensutec Airmatic-Anlage verringert das Overspray beim Lackieren.
Die EMP-Einheit der Ensutec Airmatic-Anlage verringert das Overspray beim Lackieren.
(Bild: Ensutec)

Erhält ein Kunde nach einer Unfallreparatur sein Fahrzeug mit dem perfekten Farbton und einer hochwertigen Oberflächenbeschaffenheit zurück, hat der K&L-Betrieb alles richtig gemacht. Ist der Prozess in der Werkstatt darüber hinaus effizient, stellt sich zudem ein erfreulicher wirtschaftlicher Mehrwert ein. Günther Lehner, Inhaber des K&L-Fachbetriebs Identica Lehner GmbH in Weißenhorn, setzt deshalb auf unterstützendes technisches Equipment, wie etwa das Airmatic-System der Firma Ensutec. Die Anlage des schwäbischen Unternehmers Thomas Mayer bereitet die Druckluft für das Applizieren der Lacke auf. Das Ziel: gleichmäßigere und hochwertigere Lackoberflächen sowie weniger Sprühnebel.

Dass sich das Airmatic-Konzept in der Praxis bewährt, kann Lehner aus langjähriger Erfahrung bestätigen. Immerhin setzt er es seit knapp zehn Jahren in seinen Betrieben ein. Der Betriebsinhaber schätzt dabei die gute Oberflächenqualität und Einsparungen bei Lackmaterial und Kabinenfiltern, die die Anlage ermöglicht. So reduziert laut Lehner beispielsweise das Ionisieren der Zerstäuberdruckluft die Staubeinschlüsse im Lackbild merklich. Die neueste Generation der sogenannten EMP-Einheit sorge zudem für eine bessere Zerstäubung des Lacks und somit für geringeres Overspray. Laut dem Unternehmer sei der Lackverbrauch dadurch um etwa 15 Prozent gesunken. Weniger Sprühnebel in der Kabine entlastet zudem die Filtereinheiten. „Wir müssen die Bodenfilter nur noch alle sechs bis acht Wochen wechseln. Davor waren sie alle 14 Tage fällig“, berichtet Lehner.