Lucid Lawrence Hamilton folgt auf Alexander Lutz

Von Julia Mauritz 1 min Lesedauer

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Der kalifornische E-Auto-Hersteller Lucid hat seit Anfang Dezember einen neuen Europachef. Der Neue ist kein Unbekannter: Lawrence Hamilton hatte zuvor das Europa-Geschäft der Premiummarke Genesis geleitet.

Lawrence Hamilton hat die herausfordernde Aufgabe, das Europageschäft von Lucid aufzubauen.(Bild:  Genesis)
Lawrence Hamilton hat die herausfordernde Aufgabe, das Europageschäft von Lucid aufzubauen.
(Bild: Genesis)

Vor genau einem Jahr hatte Alexander Lutz von Polestar zu Lucid gewechselt, um als Managing Director das Europageschäft aufzubauen. Jetzt gibt es in dieser Position erneut einen personellen Wechsel: Der kalifornische E-Auto-Hersteller hat mit Wirkung zum 1. Dezember Lawrence Hamilton zum neuen Leiter seines Europageschäfts ernannt. In dieser Rolle soll er einem Statement von Lucid zufolge „die strategische Vision vorantreiben und das Wachstum in Europa ausbauen“. Lawrence Hamilton bringt eine langjährige internationale Erfahrung im Automobilvertrieb mit. Zuletzt war er Managing Director von Genesis Motor Europe. Davor hatte er das Kanada-Geschäft von Hyundais Edelmarke verantwortet. Im Laufe seiner Automobilkarriere hatte der neue Lucid-Europachef zudem Führungspositionen bei Hyundai, Kia, Toyota und Mitsubishi inne.

Auf Lawrence Hamilton warten herausfordernde Aufgaben: gut zwei Jahre nach Lucids Marktstart in Europa gilt es vor allem, die nach wie vor sehr überschaubaren Verkaufszahlen des bislang einzigen erhältlichen Modells Air voranzutreiben.

Global stellt Lucid für das Gesamtjahr 2024 ein Produktionsvolumen von 9.000 Einheiten des Air in Aussicht. In Deutschland wurden von Januar bis November 2024 gut 370 Einheiten des luxuriösen Elektroautos neu zugelassen, das bald vom siebensitzigen Luxus-SUV Gravity flankiert wird – in den USA ist das knapp 80.000 Euro teure Modell bereits bestellbar. Wann genau der Gravity nach Europa kommt, wurde indes noch nicht kommuniziert.

Voraussichtlich 2027 will Lucid dann mit einem Modell in die volumenträchtige Mittelklasse vorstoßen. Spätestens bis dann muss auch das Vertriebsnetz stehen. Aktuell setzt Lucid auf selbst betriebene Studios in Metropolen, Alexander Lutz hatte darüber hinaus auch die Kooperation mit Handelspartnern in Aussicht gestellt. Ob mit dem neuen Europachef wieder ein Schwenk in der Vertriebsstrategie einhergeht, wird sich zeigen.

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