BMW-Rückruf Lenkprobleme bei 5er und 7er

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Rund 22.000 Fahrzeuge benötigen aufgrund eines möglichen Bruchs ein neues Doppelkreuzgelenk in der Lenkspindel. Die Reparatur kann bis zu fünfeinhalb Stunden dauern.

Für einige fast neue 5er ist ein Pflichtbesuch in der Vertragswerkstatt vorgesehen.  (Bild:  BMW)
Für einige fast neue 5er ist ein Pflichtbesuch in der Vertragswerkstatt vorgesehen.
(Bild: BMW)

BMW ruft auf dem Heimatmarkt 4.950 Einheiten der 5er- und 7er-Baureihe zurück. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt vor einer „schwergängigen oder stockenden Lenkung“, wobei dies laut einem Konzernsprecher nur für „bestimmte, nicht alltägliche Lenkbewegungen“ gilt. Als Beispiele nannte er das Nachdrücken des Lenkrads im Endanschlag oder das Lenken ohne Lenkunterstützung bei abgestelltem Motor.

Ursache des Problems ist die Fertigungsabweichung eines Bauteils des Doppelkreuzgelenks in der Lenkspindel. „Ist das Bauteil geschädigt, kann dies durch auffällige Geräusche an der Lenksäule und einem stockenden oder indirekten Lenkgefühl wahrgenommen werden. Im ungünstigen Fall müssen unerwartet höhere Lenkkräfte aufgewendet werden“, sagte der Sprecher. Die Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern bleibe aber jederzeit erhalten, betonte er. Unfälle im Zusammenhang mit dem Fehlerbild seien nicht bekannt.

Doppelkreuzgelenk wird getauscht

Dennoch müsse ein BMW-Betrieb bei einem Bauteilbruch schnellstmöglich eine Reparatur durchführen. Diese bestehe im Tausch des Doppelkreuzgelenks und dauere je nach Fahrzeugmodell zwischen 30 Minuten und fünfeinhalb Stunden. Die Dokumentation der Maßnahme mit der internen Rückrufnummer „0032660300“ erfolge in den BMW-Zentral-Systemen. „Der Kunde erhält einen Werkstattauftrag“, so der Sprecher.

Potenziell betroffen sind der 5er / M5 Limousine (G60 und G90), der 5er / M5 Touring (G61 und G99) sowie der 7er (Security) Limousine (G70 und G73) aus dem Produktionszeitraum 17. Juni bis 4. September dieses Jahres. Vom M5 Touring (G90) und der 7er Security Limousine (G73) muss dem Sprecher zufolge hierzulande jeweils nur ein Fahrzeug repariert werden. Insgesamt umfasst der Rückruf laut KBA weltweit rund 22.000 Einheiten.

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