Lieferhelden der Autoindustrie

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Neue Entwicklungen aus der Zulieferindustrie: vom Autoradio bis zum elektrischen Hinterachsantrieb.

Kein CD-Laufwerk und dadurch sehr kompakt: neue Radio-Plattform von Continental.(Foto:  Continental)
Kein CD-Laufwerk und dadurch sehr kompakt: neue Radio-Plattform von Continental.
(Foto: Continental)

Das gute alte Autoradio muss heutzutage eine ganze Menge können: digitalen und analogen Empfang, Vernetzung mit Smartphones und weiteren Audioquellen, Bedienung per Touchscreens, Sprachsteuerung und die Integration von Smartphone-Apps. Für weiter steigende Komplexität sorgen zunehmende Fahrzeugvernetzung sowie verschiedene Standards und Betriebssysteme der Unterhaltungselektronik. Für diese Herausforderungen hat Continental eine Fahrzeug-Radio-Plattform entwickelt, die die Kontrolle zahlreicher Funktionen in einem System ermöglicht und die Hardware auf ein Minimum reduziert.

Der Ansatz ist einfach: Teure Hardware wird wann immer möglich durch Software ersetzt. Das sogenannte Software Defined Radio (SDR) integriert weltweite analoge und digitale Funkstandards wie AM/FM, DAB/DAB+/DMB, DRM und HD in einer einzigen Hardware-Einheit. Neue Standards können per Software-Update hinzugefügt werden – zum Beispiel Chinese Digital Radio (CDR) in China.

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Da die meisten Fahrer heutzutage Audiodateien via Bluetooth und USB einspielen, besitzt das Radio keinen CD-Player mehr. Deshalb benötigt das Gerät ein nur 40 Millimeter starkes Gehäuse. In dieses ist ein kapazitiver Touchscreen mit HD-Auflösung sowie ein Digitalverstärker integriert.

Spiegeln von Apps und Diensten reduziert Fahrer-Ablenkung

Ein weiteres Merkmal der neuen Radiogeneration ist es, dass sie über Standards wie Mirrorlink, Android Audio, Apple Carplay oder Baidu Carlife Applikationen und Inhalte direkt vom Smartphone auf das Display übertragen kann. Das soll den Fahrer davon abhalten, das Smartphone während der Fahrt zu nutzen. Durch das Spiegeln von Inhalten aus dem Smartphone bleibt er trotzdem mit seinen bevorzugten Diensten vernetzt – gleichzeitig wird ihre Bedienung in die Mensch-Maschine-Schnittstelle des Fahrzeugs integriert und ist über den Touchscreen, Tasten am Lenkrad oder eine Sprachsteuerung möglich.

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