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Mahle: 80 Prozent weniger Heizenergie im E-Auto

In batterieelektrischen Fahrzeugen ist die Versorgung der Insassen mit Wärme ein noch schwierigeres Problem. Um hier voranzukommen, haben sich unter der Führung von Mahle die Unternehmen Bosch, Daimler, Sitronic sowie das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) gemeinsam das Ziel gesetzt, durch ein verbessertes Thermomanagement den elektrischen Energiebedarf für die Fahrzeugheizung deutlich zu minimieren. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 2,9 Millionen Euro über drei Jahre gefördert.

Wärmepumpe statt elektrischer Heizer

Da im E-Fahrzeug die Motorabwärme eines Verbrennungsmotors entfällt, muss die notwendige Heizenergie in der kalten Jahreszeit vollständig aus dem elektrischen Energiespeicher bezogen werden. Die Reduktion dieses Energiebedarfs trägt deshalb zur Reichweitenerhöhung bei. Ziel der Projektpartner war es deshalb, diesen Bedarf im Vergleich zu elektrischen Heizern um 50 Prozent zu reduzieren und so die Reichweite des E-Fahrzeugs im Stadtverkehr um 25 Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig sollten die neuen Systeme und Komponenten auch strenge Anforderungen hinsichtlich Bauraum, Gewicht und Kosten erfüllen.

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Forschungsgegenstand war dabei der Einsatz einer Wärmepumpe sowie eine verstärkte Nutzung der Umluftschaltung im Fahrzeug. Mit diesen Maßnahmen konnten die Partner ihre Zielsetzung nicht nur erfüllen, sondern sogar noch deutlich übertreffen: Um bis zu 80 Prozent sank der Energiebedarf der Fahrzeugheizung bei einer Umgebungstemperatur von 0 Grad Celsius. Dadurch vergrößerte sich die Reichweite des E-Fahrzeugs im Stadtverkehr um ganze 33 Prozent.

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