Mobility as a Service Lueg hat weiße Vans im Visier

Autor: Julia Mauritz

Lueg Basecamp hat sich auf Logistikunternehmen mit großen Flotten spezialisiert. Dabei geht es nicht um das klassische Vertriebs- und Servicegeschäft. Das Unternehmen fungiert vielmehr als 360-Grad-Mobilitätsberater und Servicedienstleister.

In Bochum und in Essen hat Lueg in den Amazon-Verteilzentren auch die Planung und den Aufbau von Ladesäulen übernommen. In Essen sind es knapp 340 Ladepunkte mit 22 kW.
In Bochum und in Essen hat Lueg in den Amazon-Verteilzentren auch die Planung und den Aufbau von Ladesäulen übernommen. In Essen sind es knapp 340 Ladepunkte mit 22 kW.
(Bild: Lueg Basecamp)

Es gibt Vermietgesellschaften wie Sixt oder Starcar, die sich aufgrund der hohen Schadenquote mittlerweile aus dem Geschäft mit Kurier-, Express- und Paketdiensten – kurz KEP – komplett zurückgezogen haben. Und es gibt Lueg Basecamp – eine separat agierende Gesellschaft der Fahrzeug-Werke Lueg AG, die sich genau auf diesen Bereich spezialisiert hat.

Vor knapp drei Jahren hatte die Autohausgruppe in Bochum mit einem aufsehenerregenden Pilotprojekt bereits gezeigt, in welche Richtung die Reise geht: Mit Mercedes-Benz und Amazon Logistics hatte sie auf einer rund 6.000 Quadratmeter großen Fläche auf dem Grundstück des Amazon-Verteilerzentrums ein Komplettangebot für die vielfach kleineren Lieferdienste auf die Beine gestellt. Diese holen dort Ware ab, um sie dann im Auftrag des Handelsgiganten auszuliefern. Die Bausteine des Komplettangebots: die Vermietung von Parkraum, ein flexibles Mobilitätsangebot sowie Wartung, Reparatur und Reinigung der Liefervans. Das Herzstück des Angebots aber bildete damals wie heute ein Fahrzeugscanner. Dieser untersucht jeden einfahrenden Transporter, der das Verteilerzentrum anfährt, auf Schäden.

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