Neue Reifen
Mamma Mia Herr Angelo!
Mit seinem neuen Topmodell P Zero zeigt der italienische Hersteller, wo der Frosch die Locken hat. Gerade die Variante Trofeo RS lässt einen bereits nach wenigen flotten Metern staunen.
Der Mann in der Kaffeewerbung von einst war automobiler Abstinenzler („Isch ‘abe gar keine Auto“). Und auch ich besitze weder einen (Super-) Sportwagen, noch ein sogenanntes Hypercar. Also eines jener Fahrzeuge, für die Pirelli sein Topmodell, den P Zero, entwickelt hat und nunmehr in vierter Generation produziert – auch in Deutschland. Und dennoch spüre ich, oder besser gesagt mein Popometer, hinter dem Steuer eines BMW M4 ansatzweise, was dieser Reifen imstande ist zu leisten.
Und das ist, speziell in der Variante Trofeo RS, ein ganzer Batzen. Fast könnte man vermuten, Pirelli-Techniker hätten mit den Pneus kurz vor dem Rollout noch das gemacht, was Profis beim Slotracing („Carrerabahn-Rennen“) auf Holzbahnen machen: Haftmittel in die Reifen einmassiert. Und fast könnte man vermuten, der BMW hätte, analog eines der kleinen Elektrorennmodelle, einen Führungsstift am Unterboden, so derart perfekt hält er seine Spur. Über einen sehr weiten Temperaturbereich hinweg steht der Rennreifen mit Straßenzulassung für absoluten Grip und authentische Rückmeldung, wenn der Fahrer (Haft-) Grenzen überschreitet.
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