Minus auf Chinas Automarkt geht zurück

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Nachdem die chinesischen Autoverkäufe im Februar aufgrund der Corona-Krise um 80 Prozent eingebrochen sind, deutet sich im März eine langsame Erholung an. Zwar war der Absatz immer noch deutlich rückläufig, doch es geht aufwärts.

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Die Zeiten für die Autobranche sind in China aktuell nicht leicht.
Die Zeiten für die Autobranche sind in China aktuell nicht leicht.
(Bild: Wehner/»kfz-betrieb«)

Chinas Automarkt kommt nach dem Einbruch im Februar ganz langsam wieder in Schwung. In der letzten Märzwoche betrug der Absatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum noch 24 Prozent, wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Nach den schwächeren Vorwochen steht damit für März insgesamt ein Minus von 36 Prozent bei den Verkäufen der Autohändler zu Buche. Im Februar waren die Verkäufe wegen des Coronavirus noch um 80 Prozent weggebrochen. Mittlerweile fährt China als größter Automarkt der Welt die Produktion wieder hoch, auch die meisten Autohändler haben wieder geöffnet.

China ist auch der größte Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW. Die Autoindustrie blickt mit großer Spannung darauf, wie schnell sich der Markt in China nach dem Einbruch erholen kann. In Europa und Nordamerika stehen die allermeisten Bänder von Herstellern und auch viele Werke von Zulieferern derzeit still, auch weil wegen geschlossener Autohäuser kaum Autos verkauft werden können.

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