Mitsubishi-Rückrufe für ASX und Outlander

Von Niko Ganzer Autor Name

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Beim Kompakt-SUV ASX kann sich das Auspuff-Endrohr selbstständig machen und die Feststellbremse schwächeln. Letzteres Problem betrifft auch den großen Bruder Outlander. Wie groß das Bremsen-Problem hierzulande ist, ist noch nicht bekannt.

(Bild:  Mitsubishi)
(Bild: Mitsubishi)

Mitsubishi ruft seit Anfang September weltweit 134.000 Einheiten des ASX zurück. Stückzahlangaben für den deutschen Markt konnte der Importeur bislang nicht liefern. Betroffen ist nach unseren Informationen der Bauzeitraum 1. Juni 2010 bis 11. November 2017.

Beim Kompakt-SUV mit dem 1,6-Liter-Benzinmotor („4A92“) könnten Resonanzschwingungen die Schweißverbindung des Hauptschalldämpfers mit dem Endrohr zu stark belasten. Bewegt der Halter das Fahrzeug trotz gebrochener Schweißnaht weiter, könnte das Endrohr auf die Straße fallen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Die Vertragswerkstatt prüft bei den betroffenen Fahrzeugen den Schweißbereich. Ist der noch nicht angegriffen, verstärkt sie die Hauptschalldämpfereinheit mit einer Klammer. Bei bereits vorhandenen Schäden ersetzt sie die Baugruppe. Der internationale Code der Aktion lautet „ENL-18-022-SR“.

Auch zu den Problemen mit der Feststellbremse bei ASX und Outlander der Modelljahre 2013 bis 2016 liegen noch keine Details des deutschen Importeurs vor. Da der Rückruf allein in Nordamerika über 200.000 Fahrzeuge betrifft, dürfte er auch hierzulande nicht gerade klein ausfallen.

Bei den Fahrzeugen kann Wasser in die hinteren Bremssättel eindringen. Die Wellen der Betätigungsvorrichtung der Feststellbremse könnten dadurch korrodieren und möglicherweise blockieren. Laut KBA kann dies auch zum Versagen der automatischen Nachstelleinrichtung führen. Die Werkstatt untersucht die hinteren Bremssättel und ersetzt sie gegebenenfalls. Der Aktionscode lautet „ENL-18-012-SR“.

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