IAA Mobility Mobilitätsmesse als Diskussionsplattform

Quelle: sp-x,ampnet 2 min Lesedauer

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Am 5. September startet die zweite Auflage der IAA in ihrer neuen Form. Auf der IAA Mobility werden die Autobauer nur eine untergeordnete Rolle spielen. Breiten Raum erhält die Diskussion um die Zukunft der Mobilität – in welcher Form auch immer.

Auf der IAA Mobility 2023 stehen die Autohersteller nicht im Fokus. Tech-Konzerne und Micromobilität prägen im Vorfeld das Bild.(Bild:  Mario Drescher/VDA)
Auf der IAA Mobility 2023 stehen die Autohersteller nicht im Fokus. Tech-Konzerne und Micromobilität prägen im Vorfeld das Bild.
(Bild: Mario Drescher/VDA)

Bei der IAA Mobility in diesem Jahr werden anders als 2021 die beiden Zielgruppen Fachbesucher und breite Öffentlichkeit räumlich und inhaltlich voneinander getrennt sein. Im sogenannten „IAA Open Space“ in der Münchner Innenstadt mit kostenfreiem Zugang soll die „Mobilität von morgen“ in Form von einzelnen Exponaten der Hersteller präsentiert werden. Der Summit hingegen mit dessen Herzstück IAA Conference findet vom 5. bis 8. September auf dem Messegelände in München-Riem allein für die Fachbesucher (B2B) statt. In sechs Hallen und auf drei Bühnen sind über 500 Rednerinnen und Redner mit Keynotes und Beiträgen angekündigt. „Der IAA Summit ist die wichtigste internationale B2B-Plattform für Mobilität“, sagt VDA-Geschäftsführer Jürgen Mindel.

Zu den Speakern aus der Automobilindustrie zählen Oliver Blume (CEO Volkswagen), Stefan Hartung (CEO Bosch) oder Nikolai Setzer (CEO Continental). Aber auch Sandra Wolf, Chefin des hessischen Fahrradherstellers Riese & Müller, sowie Meredith Glaser, geschäftsführende Direktorin des Urban Cycling Institute in Amsterdam, werden auf der IAA Conference sprechen. Die Mobilität der Zukunft im gesellschaftlichen und politischen Kontext diskutieren wollen außerdem Olaf Scholz und VDA-Präsidentin Hildegard Müller sowie der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Richard Lutz, und Lufthansa-Chef Carsten Spohr (CEO Lufthansa).

Darüber hinaus haben sich die Vorstandschefs von Tech-Größen wie Qualcomm (Christiano Amon) und Infineon (Jochen Hanebeck) sowie Zulieferern wie Valeo (Christophe Perillat) angekündigt.

Passend zur Sprecherbesetzung hat die IAA Mobility im Vorfeld vor allem mit Zusagen von Unternehmen außerhalb der klassischen Autobranche auf sich aufmerksam gemacht. Auf der Mobilitätsmesse werden demnach unter anderem IBM, Samsung, Qualcomm, ST Microelectronics und Zeiss vertreten sein. Darüber hinaus kündigen die Aussteller die Teilnahme von 100 Start-ups an, die schlüsselfertige Stände nutzen und sich dort in unmittelbarer Nähe führender Unternehmen der Mobilitäts- und Tech-Branche präsentieren können.

Autobauer üben sich in Zurückhaltung

Dagegen sind die klassischen Automobilhersteller eher spärlich vertreten. Abgesagt haben unter anderem Hyundai, Kia, General Motors, Mazda, Honda, Suzuki, Jaguar und Land Rover. Auch das vietnamesische Start-up Vinfast hat sich kurzfristig wieder zurückgezogen. Und der Vielmarkenkonzern Stellantis schickt nur Opel nach München. Die Rüsselsheimer haben mit der Studie Experimental allerdings auch Richtungsweisendes zu zeigen. Auch andere deutsche Hersteller wie Audi, BMW, Mercedes, Porsche und Volkswagen präsentieren sich. Dazu kommen weitere Marken aus den jeweiligen Konzernwelten wie Mini oder Cupra. Zu den jungen Marken, die sich in München präsentieren, zählen Tesla, Rimac und Xpeng.

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