Was ändert sich in der Untersuchung?
Die bundesweit 10.000 Prüfstellen sollen Mängel künftig nach einem einheitlichen System erfassen und einstufen. Neues Instrument ist ein „Mangelbaum“ aus rund 4.000 detaillierten Fällen, der zwischen den Sachverständigenorganisationen abgestimmt ist. Das soll dazu beitragen, eine umfassendere Statistik für die Verkehrssicherheit und Technikentwicklung aufzubauen. Auch Wagenhalter sollen mehr Klarheit haben.
Auf den Prüfberichten steht dann nicht nur „Bremsanlage“, sondern etwa „Bremsscheibe vorne links verschlissen“. Ein Spezialgerät soll die Elektronik in den Wagen effizienter prüfen, die ab dem 1. Juli neu zugelassen werden. Zum Aktivieren der Systeme beginnt der Check künftig außerdem mit einer Probefahrt. Mindesttempo: 8 km/h.
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