Fahrbericht

Neuer Gran Turismo – auf Tempo zoomen

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Ist nicht zu toppen? Von wegen. Der „Trofeo“ beweist es. Er ist mehr als das Sahnehäubchen auf dem Stück Buttercremetorte. Er schiebt aus jeder Lebenslage noch einmal fülliger, treibt den Gran Turismo über das gesamte Drehzahlband bissiger vorwärts, auch wenn man das von 60 PS mehr in diesen Sphären kaum gedacht hätte.

Klar wird auch, dass die Techniker die Abstimmung des Luftfahrwerks für den stärksten Benziner noch einmal angepasst haben. Außerdem verfügt er über ein elektronisch gesteuertes, mechanisches Sperrdifferenzial an der Hinterachse.

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E-Version beschleunigt in 2,8 Sekunden auf Tempo 100

Während die beiden Verbrenner durchaus unterschiedlich flink wirken, rangiert die batterieelektrische Version gefühlt irgendwo dazwischen. Aber sie ist in Wirklichkeit agiler. Ein Launch-Start mit integrierter Stoppuhr bescheinigt dem dreimotorigen Boliden irre 2,8 Sekunden für den Sprit auf 100 km/h.

Der Trofeo hingegen beziffert das Werk mit 3,5 Sekunden. Der Magen hängt irgendwo im Keller, während der mit einer Gewichtsverteilung von 50:50 perfekt austarierte 2,3-Tonner nach vorn prescht. Und er lässt sich dabei durchaus leichtfüßig durch Biegungen dirigieren. Doch am Ende fehlt nicht nur irgendwie der Sound, sondern ebenso jene Dramatik, die den rassigen Nettuno-Motor über das gesamte Tourenband auszeichnet.

Preise für BEV-Variante noch nicht bekannt

Eigentlich müsste man natürlich beide haben, also Trofeo und Folgore. Da der Topbenziner allerdings schon mit 222.200 Euro ins Kontor schlägt, ist das leider eher unwahrscheinlich. Zwar will Maserati die Preise für das BEV erst später kommunizieren, kaum vorstellbar aber, dass hier unter 250.000 Euro etwas geht.

Keine 20 Minuten soll es dank 800-Volt-Technik dauern, bis der 83 kWh (netto) große Akku von 20 auf 80 Prozent lädt, dank der maximalen Ladeleistung von 270 Kilowatt. Fragt sich jetzt, wie der Kunde entscheiden wird. Back to the Roots und damit geradewegs zum Sechszylinder oder ab in die Zukunft mit dem elektrischen Antrieb? Die Lösung ist einfach: Vermutlich werden beide Varianten ihre Fans finden.

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