Lucid Alexander Lutz wechselt von Polestar zu Luxus-Marke

Von Julia Mauritz 1 min Lesedauer

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Der kalifornische Luxus-E-Auto-Hersteller Lucid Motors hat einen neuen Leiter für das Europageschäft. Auf den Spezialisten für den digitalen Direktvertrieb warten herausfordernde Aufgaben.

Alexander Lutz soll das Europageschäft von Lucid Motors in Europa aufbauen.(Bild:  Polestar)
Alexander Lutz soll das Europageschäft von Lucid Motors in Europa aufbauen.
(Bild: Polestar)

Alexander Lutz leitet seit Anfang Januar 2024 als Managing Director das operative Europageschäft bei Lucid Motors in Amsterdam. Zuvor war der Manager knapp viereinhalb Jahre bei Polestar tätig. Von August 2019 bis Mai 2022 hatte Alexander Lutz den Aufbau der Marke in Deutschland als Geschäftsführer verantwortet. Dann wechselte er nach Italien, wo er bis zum Jahresende 2023 als Geschäftsführer die Geschicke der Geely-Tochter leitete. Vor Polestar war Alexander Lutz bei Maserati in Italien und bei Audi in den USA tätig.

Der Manager bringt von Polestar wertvolle Erfahrung im digitalen Direktvertrieb von Elektroautos des Premiumsegments und im Markenaufbau mit. Wie Polestar setzt auch Lucid Motors auf den digitalen Direktvertrieb und repräsentative Markenstores in Großstädten.

Europaweit gibt es bislang fünf solcher Markenrepräsentanzen. In Deutschland ist Lucid in der Düsseldorfer Königsallee und am Münchner Odeonsplatz vertreten. Hierzulande ist dabei mit der elektrischen Luxuslimousine Air nur ein Modell erhältlich. Sie startet preislich bei 109.000 Euro.

Im November 2023 hatte der kalifornische Hersteller auf dem Autosalon in Los Angeles mit dem Gravity ein elektrisches SUV vorgestellt. Ob und wann dieses Modell nach Deutschland kommt, wurde noch nicht kommuniziert.

Weltweit hatte Lucid im Jahr 2023 8.428 Fahrzeuge produziert und 6.000 Einheiten ausgeliefert. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr gerade einmal 99 E-Limousinen von Lucid neu zugelassen. Auf Alexander Lutz warten also herausfordernde Aufgaben, zumal die Verweildauer der Manager im Unternehmen recht kurz ist: Erst im Dezember 2023 hatte der globale Chief Financial Officer (CFO) Sherry House das Handtuch geworfen. Der Vorgänger von Alexander Lutz, Michael van der Sande, war als Lucid-Europachef nicht einmal ein Jahr im Amt.

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