Nissan-Rückruf: Qashqai warnt nicht vor Blinkerausfall

Von Niko Ganzer Autor Name

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In Deutschland ruft der Importeur knapp 4.550 SUVs der Japaner in die Vertragswerkstätten. Dort muss ein Software-Update installiert werden. Weltweit sind über 68.600 Fahrzeuge betroffen.

(Bild:  Nissan)
(Bild: Nissan)

„Durch einen Software-Fehler ertönt keine Warnung beim Ausfall eines Fahrtrichtungsanzeigers. Dieser Warnhinweis muss laut EU Richtlinie ECE R48 vorhanden sein.“ So begründete eine Sprecherin der Nissan Center Europe GmbH auf Anfrage einen Rückruf für den Qashqai (J11).

Der Hersteller nennt zu diesem Rückruf zwei Bauzeiträume, je nachdem, ob der hintere oder auch der vordere Blinker betroffen ist. Fahrzeuge, bei denen ein Defekt des vorderen Richtungsanzeigers nicht angezeigt wird, stammen aus dem Bauzeitraum 12.6. bis 7.11.2017. Um den hinteren Richtungsanzeiger geht es bei Fahrzeugen, die zwischen 12.6.2017 und 15.1.2018 das Werk verließen.

Weltweit betrifft der Rückruf 68.612 SUVs. In Deutschland erhalten 4.548 Halter eine Einladung in die Vertragswerkstatt. Ein halbstündiges Software-Update soll Abhilfe schaffen. Zum Rückrufcode und zur Kennzeichnung erledigter Fahrzeuge machte die Sprecherin keine Angaben.

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