Renault Deutschland Nutzfahrzeug-Direktor Michael Borner verlässt den Importeur

Von Andreas Grimm

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In der Führung von Renault Deutschland geht zum Jahreswechsel ein Urgestein des Importeurs. Zuvor aber wird das gewerbliche Geschäft, das zuletzt Michael Borner prägte, umstrukturiert und unter eine neue Führung gebracht.

Michael Borner wird Renault Deutschland zum Jahresende verlassen. Seine Aufgaben im Bereich Flotten und Leichte Nutzfahrzeuge übernimmt künftig das Vertriebsressort.(Bild:  Renault)
Michael Borner wird Renault Deutschland zum Jahresende verlassen. Seine Aufgaben im Bereich Flotten und Leichte Nutzfahrzeuge übernimmt künftig das Vertriebsressort.
(Bild: Renault)

Renault Deutschland löst die Direktion Flotten zum 1. Oktober 2022 auf. Wie der Importeur am Dienstag, 13. September, mitteilte, werden die damit verbundenen Aufgaben in die Unternehmensbereiche Marketing und Vertrieb integriert und vom neuen Vertriebsvorstand Michael Löhe verantwortet. Ihm zur Seite steht Alexander Albrecht, der Leiter der neu formierten Abteilung „Fleet Operations“.

Diese Abteilung soll den Angaben zufolge künftig „die professionelle Bearbeitung des gesamten gewerblichen Markts sicherstellen“. Darunter fällt auch der Bereich „Leichte Nutzfahrzeuge“. Diese Geschäftseinheit leitet seit Juli 2017 Michael Borner, der seit über 30 Jahren in verschiedenen leitenden Funktionen für Renault in Deutschland tätig ist. Der 60-Jährige wird in der Folge zum Jahreswechsel aus dem Unternehmen ausscheiden. Borner soll nun noch „die Transformation in die neue Struktur begleiten“.

In den letzten Monaten, seit Februar 2022, verantwortete Borner auch das Flottengeschäft bei Renault, nachdem der damalige Direktor Flotten, Carsten Schopf, das Unternehmen verlassen hatte. Borner hatte in früheren Jahren bereits zweimal drei Jahre die Direktion Flotten begleitet.

Das Führungsgremium von Renault Deutschland hat sich seit dem Antritt von Markus Siebrecht als Vorstandsvorsitzender kräftig verändert. Neben Kommunikationsvorstand Martin Zimmermann, Vertriebsvorstand Lars Bialkowski und Flottendirektor Carsten Schopf hatte auch der Managing Director von Dacia, Christophe Mittelberger, das Unternehmen seither verlassen.

Renault Deutschland verspricht sich von der Schaffung der Abteilung „Fleet Operations“ innerhalb des Vertriebsressorts, eine einheitliche Gesamtstrategie über die verschiedenen Verkaufskanäle hinweg zu erreichen. Zudem sollen die unvermeidlichen „Synergien bei internen Abstimmungsprozessen“ freigesetzt werden.

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