Neue Richtlinie ab 2023 Ohne Schutzmaßnahmen für Whistleblower wird es teuer

Von Achim Barth, Datenschutzexperte und Geschäftsführer von Barth Datenschutz

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Ab 2023 kommen auf Unternehmen neue Vorgaben zu: Das neue Hinweisgeberschutzgesetz fordert von ihnen, ein Meldesystem für Rechtsverstöße einzurichten. Verpflichtend ist das für Unternehmen ab 50 Mitarbeitern. Kneifen wird teuer: Es können Bußgelder bis 100.000 Euro verhängt werden.

Die EU-Whistleblower-Richtlinie wird ab 2023 in Deutschland umgesetzt. Unternehmen müssen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, Rechtsverstöße zu melden.
Die EU-Whistleblower-Richtlinie wird ab 2023 in Deutschland umgesetzt. Unternehmen müssen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, Rechtsverstöße zu melden.
(Bild: Hope - stock.adobe.com)

Spätestens ab dem ersten Quartal 2023 kommen auf Unternehmen und Behörden neue Vorgaben zu: Das neue Hinweisgeberschutzgesetz fordert, ein Meldesystem für Rechtsverstöße einzurichten. Dieser Beitrag beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Hinweisgeberrichtlinie.

Was steckt hinter dem Hinweisgeberschutzgesetz?

Das Hinweisgeberschutzgesetz, auch Hinweisgeberrichtlinie genannt, ist eine verspätete Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie auf nationaler Ebene. Letztere trat 2019 in Kraft und sollte bereits 2021 in Deutschland umgesetzt werden. Das Hinweisgeberschutzgesetz soll