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Oktober: Fast alle Volkswagen-Marken wieder deutlich im Minus

Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Der Volkswagen-Konzern tut sich zum Jahresendspurt offenbar wieder schwerer, seine Autos an Kunden abzuverkaufen. Im Oktober setzte es für den Wolfsburger Autobauer ein spürbares Auslieferungsminus, von dem fast alle Marken betroffen waren.

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Audi gelang im Oktober ein Auslieferungsplus.
Audi gelang im Oktober ein Auslieferungsplus.
(Bild: Wehner/»kfz-betrieb«)

Nach der leichten Stabilisierung im September ist es mit der Erholung der Verkäufe im Volkswagen-Konzern vorerst schon wieder vorbei: Die Auslieferungen des weltgrößten Autoherstellers sanken im Oktober um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie VW am Freitag mitteilte.

Insgesamt konnten etwas mehr als 903.000 Fahrzeuge ausgeliefert werden. Zuvor hatte sich das von der Corona-Krise belastete Geschäft im September etwas gefangen, als die VW-Gruppe zwischenzeitlich 3,3 Prozent mehr Autos absetzte.

Auch der besonders wichtige Markt China schwächelte erneut, hier wurde der Konzern im Oktober 3,3 Prozent weniger Autos los. In Nordamerika lag das Minus bei 9,8 Prozent, in der Heimatregion Westeuropa bei 6,4 Prozent. Seit Jahresbeginn liegen die Konzernverkäufe um 17,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres, in den westeuropäischen Märkten um mehr als ein Viertel.

Audi im Plus, Seat zweistellig im Minus

Unter den einzelnen Marken konnte Audi einen Aufwärtstrend vorweisen. Die Ingolstädter lieferten im abgelaufenen Monat 9,8 Prozent mehr Wagen aus als im Oktober 2019. Außer den Luxusablegern Bentley, Bugatti und Lamborghini rutschten aber alle anderen Fabrikate ab, so etwa die Kernmarke VW Pkw um 7,4 Prozent, Porsche um 8,8 und Seat um 11,4 Prozent. Die leichten Nutzfahrzeuge setzen über ein Zehntel weniger Exemplare ab als vor einem Jahr.

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