Mobile.de Onlinebörse wird auch Plattform für E-Bikes

Von Dr. Martin Achter 1 min Lesedauer

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Immer mehr Autohändler verkaufen auch E-Bikes – dem Umstand will die Online-Autobörse Mobile.de Rechnung tragen: Ab 2024 sollen Händler auf der Plattform auch Fahrräder inserieren und Kaufinteressenten anbieten können. Unternehmenschef Ajay Bhatia machte bei der Ankündigung den Anspruch der Plattform klar.

Händler sollen bis Mitte 2024 auf Mobile.de auch Fahrräder inserieren können. Ein entsprechendes Angebot kündigte Firmenchef Ajay Bhatia auf einer Veranstaltung des Unternehmens am Mittwoch, 22. November, an.(Bild:  Photovision-DH GmbH)
Händler sollen bis Mitte 2024 auf Mobile.de auch Fahrräder inserieren können. Ein entsprechendes Angebot kündigte Firmenchef Ajay Bhatia auf einer Veranstaltung des Unternehmens am Mittwoch, 22. November, an.
(Bild: Photovision-DH GmbH)

Händler sollen Kaufinteressenten künftig auf Mobile.de auch E-Bikes anbieten können. Die Plattform will „bis Mitte 2024“ mit diesem Geschäftsfeld starten, wie Unternehmenschef Ajay Bhatia am Mittwoch (22. November) auf einer Veranstaltung in Hannover bekanntgab. Händler sollen demnach „innerhalb des ersten Halbjahres“ Inserate schalten können.

Mobile.de will das Geschäft rund um E-Bike-Inserate größer aufziehen, wie Bhatia sagte: „Unser Ziel ist es, Mobile.de in den kommenden Jahren auch zu einem der größten gewerblichen Marktplätze für E-Bikes in Deutschland zu machen.“ Unklar blieb mit der Ankündigung zunächst, welche Rolle hier jeweils Neu- und Gebrauchtfahrräder auf der Plattform spielen werden. Ein Sprecher des Unternehmens ergänzte nach Veröffentlichung dieses Berichts allerdings, Mobile sei „offen für sämtliche Inserate von E-Bikes, sowohl neu als auch gebraucht“.

Technisch dürfte es für Mobile keine größere Herausforderung sein, das bestehende Plattformmodell über Autos hinaus auf E-Bikes auszuweiten. So betreibt die Fahrzeugbörse neben dem Pkw-Geschäft auch schon lange Plattform-Ableger für Transporter und Wohnmobile, für sonstige Nutzfahrzeuge und für Motorräder. Dieses Konzept lässt sich auch auf Fahrräder übertragen.

Auch wird Mobile in einem Markt aktiv, der noch nicht in dem Maß von großen Plattform-Marken geprägt ist wie der Online-Autohandel. Vielmehr sind vor allem einzelne größere Online-Fahrradhändler und Handelsketten oder lokale Fahrradhändler mit Onlineshops im Internet präsent. Allerdings ist der Fahrradhandel nach wie vor noch ein stark lokal geprägtes Geschäft, was auch mit dem Service an den Zweirädern zusammenhängt.

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