Opel-Händlerverband: „Gerade noch verkraftbar“

Von Das Gespräch führte Jens Rehberg

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Mathias Schinner und Peter Müller haben sich in den letzten Monaten in zahlreichen Gesprächsrunden mit Opel für die Händler eingesetzt. Bei den intensiven Kostendiskussionen konnten sie das „realistische Maximum“ für die Händler herausholen.

Mathias Schinner (li.) hat sich 2017 an der Spitze des Opel-Händlerverbandes VDOH mit Peter Hübner und Jörg Heidenreich abgewechselt. Seit dem Jahreswechsel fungiert Peter Müller (re.) als Vorstandssprecher. (Bild:  Rehberg)
Mathias Schinner (li.) hat sich 2017 an der Spitze des Opel-Händlerverbandes VDOH mit Peter Hübner und Jörg Heidenreich abgewechselt. Seit dem Jahreswechsel fungiert Peter Müller (re.) als Vorstandssprecher.
(Bild: Rehberg)

Redaktion: Was ist für Sie der Kern der neuen Vertriebsstrategie?

Mathias Schinner: Zunächst mal sollen keine Geschäfte mehr gemacht werden, die Verluste einbringen. Das war offenbar in der Vergangenheit mit einigen Modellen der Fall. Opel versucht anscheinend gerade, sich an die Transaktionspreise heranzutasten, die gerade noch so am Markt durchgesetzt werden können. Aber auch abseits der reinen Produktpreise – es ist eben so wie bei jeder Sanierung: Neben Kosteneinsparungen versucht man an jeder nur erdenklichen Ecke höhere Preise durchzusetzen – das trifft die Lieferanten, aber auch uns Händler. Verständlich aus der Sicht des Herstellers. Andererseits werden wir Händler nun darauf achten, dass unser Geschäftsmodell noch ertragreich bleibt.