Der Cockpitbereich der neuen Insignia-Generation wirkt aufgeräumter, obwohl sich die Anzahl der Schalter nicht wesentlich verändert hat. Auffällig ist die stark horizontale Betonung des Armaturenbretts. In der Mitte fällt der recht edel wirkende, rahmenlose Touchscreen des Infotainmentsystems ins Auge. Viel Chromzierrat, Klavierlackoberflächen und feines Leder können zudem für Premium-Flair sorgen.
Wie beim aktuellen Insignia bietet Opel ein Kombiinstrument mit großem Multimedia-Display, das von Analoginstrumenten flankiert wird. Zusätzlich kann man sich künftig im Insignia fahrrelevante Informationen via Head-up-Display in die Windschutzscheibe und damit direkt ins Blickfeld des Fahrers projizieren lassen.
Antriebsseitig verspricht Opel effizientere Motoren und einige kleinere Innovationen. Wie bisher wird es den Insignia ausschließlich mit turbogeladenen Benzin- und Dieselmotoren und einem Leistungsspektrum von 110 bis 250 PS geben. Neu ist eine Achtstufen-Automatik, die vorerst ausschließlich in Kombination mit Allradantrieb angeboten werden soll. Der 4x4-Antriebsstrang verfügt zudem über ein Torque-Vectoring, welches eine radselektive Momentenverteilung erlaubt.
Zu den weiteren Neuerungen zählen der Abstandstempomat ACC in Kombination mit einem Kollisionsverhinderer, ein aktiver Spurhalte-Assistent mit Gegenlenk-Funktion, ein Querverkehr-Warner, der beim Rückwärtsausparken bei Bedarf warnt, sowie ein neues LED-Matrixlicht. Ein solches bietet Opel bereits im neuen Astra, allerdings hier mit 16 LED-Segmenten, während im Insignia eine Variante mit 32 LED-Segmenten zum Einsatz kommt.
Premiere wird der Opel Insignia Grand Sport auf dem Genfer Autosalon im März 2017 feiern. Kurz danach dürfte bereits Marktstart sein. Preise nennen die Rüsselsheimer noch nicht, doch vermutlich wird sich die Neuauflage am Niveau des Vorgängers orientieren. Derzeit kostet der Insignia als Fünftürer in der Basisversion rund 25.000 Euro.
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