Mahle Partikelzähler zugelassen und „in ausreichender Zahl verfügbar“

Von Jakob Schreiner

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Partikelzählgeräte werden im kommenden Jahr zur Pflicht, wenn Kfz-Betriebe noch eine Abgasuntersuchung an Euro-6-Dieseln durchführen möchten. Ab sofort steht ihnen mit dem PM 400 von Mahle ein weiteres Gerät zur Verfügung, das laut Aftermarket-Chef Olaf Henning auch lieferfähig sei.

Mit dem PMU 400 bietet Mahle ein Partikelmessgerät an, das auf die CPC-Technologie setzt. Das mache das Gerät wartungsarm und präzise.(Bild:  Mahle)
Mit dem PMU 400 bietet Mahle ein Partikelmessgerät an, das auf die CPC-Technologie setzt. Das mache das Gerät wartungsarm und präzise.
(Bild: Mahle)

Der Werkstattausrüster Mahle hat eine offizielle Zulassung für sein Partikelzählgerät erhalten. Das PMU 400 genannte Gerät ist als Einzelgerät oder Ergänzung zu den Serien „Mahle Emission-Pro“ oder „Brainbee Emission Line“ erhältlich, wie der Ausrüster am Mittwoch mitgeteilt hat. „Trotz angespannter Lieferketten ist das PMU 400 sofort und in ausreichender Zahl verfügbar“, sagt Aftermarket-Chef Olaf Henning.

Das Gerät zeichne sich laut dem Hersteller durch lange Wartungsintervalle aus, die unter anderem durch den Einsatz der sogenannten Kondensationspartikelzählung (CPC-Technologie) zustande kommen. Dadurch könne die „Abgasprobe“ um das bis zu Zweihundertfache mit sauberer Luft verdünnt werden und Ablagerungen von Partikel und Schmutz in den empfindlichsten Teilen des Geräts würden minimiert. Die Messqualität bleibe dadurch unbeeinflusst.

Außerdem eigne sich das Gerät durch die CPC-Technologie auch für die Partikelzählung bei Ottomotoren. Die sei für Benziner zwar noch keine Vorschrift, werde wohl aber diskutiert. Deshalb empfiehlt der Werkstattausrüster Kfz-Betrieben grundsätzlich, bei der Anschaffung darauf zu achten, statt auf Geräte mit „Diffusion Charging-Technologie“ (DC) zu setzen. Diese seien nur „geringfügig günstiger“. Neben Mahle bietet aktuell nur Bosch noch ein entsprechendes Gerät an.

Das von Mahle angebotene Gerät kostet 7.395 Euro (UVP des Herstellers) und wird Betrieben neben dem Kauf auch in Leasingmodellen angeboten.

In einer früheren Version hat der Hersteller einen fälschlicherweise günstigeren Preis für das Gerät kommuniziert. Dieser wurde zwischenzeitlich angepasst.

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