Peugeot: Die Allrad-Kraft der drei Herzen

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65 Kilometer elektrische Reichweite

Und die dritte, die grüne Seele? Schon vor deren Erkundung mag die Sinnhaftigkeit eines so potenten Autos mit Plug-In-Hybrid angezweifelt werden. Die ursprüngliche Idee, ein mit Verbrennungsmotor für bestimmte Strecken durch einen an der Steckdose aufladbaren Akku zum E-Mobil zu machen, hätte keine 300 PS gebraucht.

Immerhin kommt der 3008 bei abgeschaltetem Benzinmotor je nach Fahrweise bis zu 65 Kilometer weit. Das müsste für die die meisten Touren in der Stadt und drumherum locker reichen. Wenn der Fahrer denn bereit ist, ihn zum Beispiel über Nacht an die Steckdose zu hängen.

Kritiker befürchten sicher nicht zu Unrecht, dass sich viele der Kunden aus Bequemlichkeit um diese Ladelast drücken und am nächsten Morgen dann eben doch darauf vertrauen, dass sich der Benziner um die elektrische Bereitschaft der Batterie kümmert. Das kostet nun mal Sprit, produziert Abgase und macht den Normverbrauch von unter zwei Litern auf 100 Kilometer unerreichbar.

Teures Dreierpaket

Unbeantwortet bleibt die Frage, ob heutigen oder künftigen Peugeot-Fans das Dreierpack unterm Blech den satten Aufpreis wert ist. Mit 49.450 Euro Grundpreis ist der Hybrid um 14.450 Euro teurer als der stärkste Benziner und rund 10.650 Euro teurer als der beste Diesel (jeweils 113 kW/181 PS), die beide allerdings keinen Allradantrieb haben. Das Verkaufsergebnis des Peugeot 3008 Hybrid wird zeigen, welche Art von Kunden der hohe Preis nicht schreckt.

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