Pillenstein verkauft Nürnberger Audi-Geschäft

Redakteur: Jens Rehberg

Statt ein neues Audi-Zentrum zu bauen, gibt Pillenstein sein Audi-Geschäft lieber an den deutlich größeren Wettbewerber ab. Dessen Vorsprung war offenbar bereits zu groß.

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Das Nürnberger Autohaus Pillenstein (VW, Audi, Skoda, VW-Nfz) hat sein Audi-Geschäft an die Feser-Graf-Gruppe (VW, Audi, Skoda, Seat, Lamborghini, VW-Nfz) verkauft. Wie Geschäftsführer Bernd Pillenstein der Nürnberger Zeitung (Samstag) sagte, sei vor allem die restriktive Strategie des Herstellers, sich langfristig auf einen Vertriebspartner im Ballungsraum zu konzentrieren, ausschlaggebend gewesen.

Wie die Zeitung weiter berichtet, werde der Audi-Verkauf in der Nürnberger Witschelstraße in den kommenden vier Wochen geschlossen. Die 55 Mitarbeiter würden ausnahmslos von der Feser-Graf-Gruppe übernommen. Pillenstein wolle nun seinen VW-Betrieb in Fürth vergrößern und das Service-Geschäft für Audi, VW und Skoda ausbauen. Das Gebrauchtwagengeschäft werde auf ein Nachbargrundstück verlegt, auf dem ursprünglich ein neues Audi-Autohaus gebaut werden sollte.

Die Feser-Graf-Gruppe habe nach eigenen Angaben mit seinen 1.100 Mitarbeitern an 18 Standorten im vergangenen Jahr dank der Abwrackprämie 37.000 Fahrzeuge verkauft – 6.000 mehr als 2008.

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