Omnichannel-Vertrieb Porsche steigert Online-Verkäufe auf niedrigem Niveau
Seit 2019 können deutsche Porsche-Vertriebspartner Bestandsfahrzeuge online verkaufen. Inzwischen ist das in 26 Märkten möglich. Im Vergleich zum Gesamtabsatz spielte dieser Vertriebskanal im vergangenen Jahr immer noch eine kleine Rolle.
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Porsche hat im vergangenen Jahr weltweit 5.800 Fahrzeuge im Online-Vertrieb verkauft. Wie der Autobauer am Dienstag mitteilte, entspricht das im Vergleich zum Jahr 2020 mehr als einer Verdreifachung. Im Vergleich zum Gesamtabsatz des Sportwagen- und SUV-Herstellers spielt dieser Vertriebskanal jedoch nur eine geringe Rolle. Im vergangenen Jahr setzte Porsche insgesamt 302.900 Fahrzeuge ab.
Porsche hatte den Onlinevertrieb im Herbst 2019 in Deutschland gestartet. Inzwischen besteht in 26 Ländern die Möglichkeit, Fahrzeuge direkt auf dem digitalen Marktplatz zu kaufen. Darunter sind laut Porsche seit dem vergangenen Jahr alle großen europäischen Märkte. In insgesamt 100 Ländern gibt es die digitale Fahrzeugsuche.
16.300 Autos online
Die Vertriebspartner des Autobauers können auf der Online-Plattform neue und gebrauchte Bestandsfahrzeuge einstellen. Aktuell sind dort nach Angaben des Herstellers rund 16.300 Autos im Angebot.
Das Engagement im E-Commerce ist Teil der Omnichannel-Strategie des Unternehmens. Diese sieht vor, dass Kunden sich nahtlos zwischen digitalem Marktplatz und stationärem Handel bewegen können. „Unser Ziel ist, Porsche-Produkte bequem zu jeder Zeit, überall zugänglich zu machen. Sowohl beim Händler als auch online“, sagt Jacqueline Smith-Dubendorfer, Vice President Smart Mobility & Digital Sales bei Porsche.
Nach Angaben des Autobauers generierte die Plattform im vergangenen Jahr 110.000 Leads. Die Porsche-Fahrzeugsuche nutzen pro Monat rund 1,1 Millionen User.
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