Hochvoltausbildung Praktische Handlungsanleitung für die Betriebe

Autor: Jan Rosenow

Die bisherige Basis für die Hochvoltausbildung stammte aus dem Jahr 2012. Mit der gerade erschienen neuen DGUV-Information 209-093 steht nun ein zeitgemäßes Regelwerk bereit. Ein Überblick über die wichtigsten Änderungen.

Für Arbeiten an unter Spannung stehenden Komponenten ist nach der neuen DGUV die Ausbildungsstufe 3S notwendig.
Für Arbeiten an unter Spannung stehenden Komponenten ist nach der neuen DGUV die Ausbildungsstufe 3S notwendig.
(Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Es hat am Ende doch ziemlich lange gedauert: Schon seit 2020 konnte man auf Fachveranstaltungen die wichtigsten Änderungen der neuen DGUV-Information 209-093 gegenüber der seit 2012 geltenden Version 200-005 erfahren. Allerdings zog sich die Veröffentlichung des freigegebenen Textes noch bis Juli 2021 hin. Doch nun steht dem Kfz-Gewerbe endlich ein entschlacktes Regelwerk zur Verfügung, das besser auf die Arbeit in Kfz-Werkstätten abgestimmt ist.

Die Information hat die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V.) erarbeitet in Kooperation mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und unter Einbeziehung von Automobilherstellern und -importeuren und weiteren Verbänden. „Mit der DGUV-Information steht Kfz-Betrieben eine praktische Handlungsanleitung zur Verfügung, die das sichere Arbeiten an Hochvoltfahrzeugen regelt. Durch die Beteiligung des ZDK konnte erreicht werden, dass die Anforderungen von Kfz-Werkstätten umfassend berücksichtigt und weiter konkretisiert wurden“, erklärt Wilhelm Hülsdonk, ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister.

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group