Hebetechnik für BEV Radgabeln oder Adapter?

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 5 min Lesedauer

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Über die Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage sind sich die Werkstattausrüster uneins. Ein Maschinenbau-Professor vergleicht die mögliche Auswirkung des Hebens per Radgabeln mit einem der Gründe für das Scheitern des Cargolifters. Wir erklären den Zusammenhang.

Wenn der HV-Akku aus- und eingebaut werden soll, sind markenspezifisch formschlüssige Adapter die bessere Wahl zum Heben eines E-Autos.(Bild:  Diehl – VCG)
Wenn der HV-Akku aus- und eingebaut werden soll, sind markenspezifisch formschlüssige Adapter die bessere Wahl zum Heben eines E-Autos.
(Bild: Diehl – VCG)

Hebebühnen mit Schwenkarmen, über- oder unterflur verbaut, sind die meistverbreitete Hebetechnik in deutschen Werkstätten und Autohäusern. Folglich sind sie auch die erste und oftmals einzige Wahl, wenn es um das Heben von batterieelektrisch angetriebenen Fahrzeugen (engl. BEV) geht. Allerdings passt diese Paarung nicht von vornherein zusammen, sondern muss erst passend gemacht werden. Womit das geschehen soll, darüber gehen die Meinungen der Werkstattausrüster auseinander.

„Die standardmäßig ausgestattete Schwenkarm-Hebebühne ist nicht geeignet, um am gehobenen Pkw den Hochvoltakku aus- und einzubauen“, warnte Hebebühnen-Produktmanager Holger Seeliger vom Werkstattausrüster Maschinenbau Haldenwang (Maha) bereits in der »kfz-betrieb«-Ausgabe 51-52/2022. Für diese Warnung gibt es gleich drei Gründe: