Halbjahreszahlen Renault kann beim Gewinn deutlich zulegen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Bereits Ende Juni hat Renault seine Jahresprognose positiv angepasst. Im Vorjahr schrieb der französische Hersteller noch rote Zahlen.

Die operative Gewinnmarge des Herstellers lag in den ersten sechs Monaten rund drei Prozentpunkte höher als noch ein Jahr zuvor.(Bild:  Renault)
Die operative Gewinnmarge des Herstellers lag in den ersten sechs Monaten rund drei Prozentpunkte höher als noch ein Jahr zuvor.
(Bild: Renault)

Der Autobauer Renault hat im ersten Halbjahr spürbar besser abgeschnitten und wieder einen deutlichen Gewinn einfahren können. So erzielten die Franzosen unter dem Strich einen Überschuss von 2,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilte.

Im Vorjahreszeitraum hatte Renault wegen des Ausstiegs aus seinem bis dato starken Russlandgeschäft noch rote Zahlen geschrieben und einen Verlust von 1,4 Milliarden Euro ausgewiesen.

Preiserhöhungen führten zu höherem Umsatz

In den ersten sechs Monaten stieg der Umsatz nun um mehr als ein Viertel auf 26,8 Milliarden Euro, wobei Wechselkurseffekte noch bremsten. Das Plus war vor allem Preiserhöhungen zu verdanken, denn die Verkäufe waren weniger stark um 13 Prozent auf 1,13 Millionen Fahrzeuge geklettert.

Die operative Gewinnmarge lag bei 7,6 Prozent vom Umsatz, drei Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Für JP-Morgan-Analyst Jose Asumendi fielen die Resultate klar besser aus als am Markt erwartet.

Bereits Ende Juni hatte Renault seinen Jahresausblick wegen des guten Laufs erhöht. So will Konzernchef Luca de Meo eine operative Gewinnmarge von sieben bis acht Prozent erzielen. Der freie Mittelzufluss (Free Cashflow) soll mindestens 2,5 Milliarden Euro betragen.

Elektrosparte soll abgespalten werden

Renault ist derzeit im Großumbau und will sich in mehrere eigenständige Teile aufgliedern. Die Elektroauto- und Softwaresparte Ampere soll noch im zweiten Halbjahr abgespalten werden. Für den angedachten Teilbörsengang suche der Konzern nach dem besten Zeitfenster, hieß es höchstwahrscheinlich sei es im ersten Halbjahr 2024 so weit.

Am Vortag hatte der langjährige Partner Nissan im Zuge der zu ordnenden Überkreuzbeteiligung der beiden Firmen zugesagt, 600 Millionen Euro in das Geschäft zu investieren.

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