Ruhrdeichgruppe unterschreibt Kia-Vertriebsvertrag

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Die Ruhrdeichgruppe ist immer auf der Suche nach einem lohnenden Invest. Nun setzt der Mehrmarkenhändler auf Kia, die derzeit am schnellsten wachsende Marke in Deutschland.

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Die Ruhrdeichgruppe - im Bild das Stammhaus in Duisburg - setzt künftig im Neuwagenhandel auf die Marke Kia.
Die Ruhrdeichgruppe - im Bild das Stammhaus in Duisburg - setzt künftig im Neuwagenhandel auf die Marke Kia.
(Foto: Grimm)

Die Ruhrdeichgruppe stützt sich im Neuwagenhandel zusätzlich auf die Wachstumsmarke Kia. An den Standorten Duisburg und Mülheim/Ruhr vertreibt die Mehrmarkengruppe künftig das koreanische Fabrikat. Erst vor Wochenfrist hatte Kia-Geschäftsführer Martin van Vugt angedeutet, dass sich seit der Neuausrichtung der Marke in Deutschland auch große Autohausgruppen für einen Vertriebsvertrag interessieren.

Organisatorisch werden die Kia-Aktivitäten innerhalb der Ruhrdeichgruppe in der Tochtergesellschaft Autovertrieb G.E.C.A. GmbH angesiedelt. Sie war bislang allein für den Toyota-Vertrieb zuständig. „Kia hat uns mit seiner klaren, nachvollziehbaren und glaubhaften Wachstumsstrategie überzeugt, in die Marke Kia zu investieren“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter des Autohändlers, Peter Gerards, in einer Pressemitteilung die Entscheidung.

Mit ausschlaggebend für die Aufnahme einer weiteren Marke dürfte nicht zuletzt die Entwicklung von Toyota gewesen sein. „Die 28 Mitarbeiter der Autovertrieb G.E.C.A. GmbH sowie das Management der Ruhrdeichgruppe sind äußerst motiviert, nach verhaltenen zwei Jahren mit Toyota, sich jetzt dieser neuen Herausforderung mit Kia erfolgreich zu stellen“, heißt es dazu in einer Mitteilung des Unternehmens. 500 Neuwagenverkäufe der Koreaner sind für das erste Geschäftsjahr geplant.

Gute Aussichten auf Wachstum

Angesichts der Wachstumspläne des Fabrikats in Deutschland ist Gerards offen für eine Ausweitung der Zusammenarbeit. Die Qualität der neuen Produkte und ihr europäisches Design, das Qualitätsversprechen mit sieben Jahren Herstellergarantie sowie das Preis-/Leistungsverhältnis sprechen aus Sicht des Geschäftsführers für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Zunächst werde er aber das Hauptaugenmerk darauf legen, die neue Marke in die Unternehmensgruppe zu integrieren.

Die bisherige Zusammenarbeit mit Kia Deutschland bewertet Gerards als „harmonisch und kompetent“. Die vorgelegten Margensysteme und (neuen) Vertragsstandards seien einfach, klar, aus Sicht der Ruhrdeichgruppe fair und somit händler- und kundenorientiert. „Wenn die Rahmenbedingungen nachhaltig so bleiben, dann sind wir absolut überzeugt, mit Kia schnell profitabel zu wachsen“, so Gerards weiter.

Die Ruhrdeichgruppe betreibt an acht Standorten im Großraum des westlichen Ruhrgebietes 19 Betriebsstätten mit insgesamt 264 Mitarbeitern. Sie ist Vertragshändler für die Marken Citroën, Kia, Nissan, Peugeot und Toyota. Im letzten Geschäftsjahr drehte die Gruppe rund 8.500 Neu- sowie Gebrauchtwagen und erzielte gut 120 Millionen Euro Umsatz.

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