Den konsequenten Weg des Ansprechpartners für alles und jedes gehen die Schwaben übrigens auch in Sachen Autoglas: Hier stehen sie als Wintec-Partner Auto- und Transporterbesitzern aller Marken mit Rat und Tat zur Seite. Ach: Sie haben gar keinen fahrbaren Untersatz auf vier Rädern, stattdessen einen solchen „Aufsatz“ auf zwei Rädern? Kein Problem: Selbst scheinbar noch so kleine Nischen wie die der leichten Zweiräder – sprich Roller und Co. – besetzt der Familienbetrieb, bietet entsprechenden Service und bindet Kunden so ans Haus.
Apropos Service: Um dessen Qualität entsprechend erfassen und auswerten zu können, verfügen die Schlegels über ein EDV-Tool. Soweit nichts Besonderes – das hat heute schließlich jeder anständige Betrieb. Der Unterschied: Die Riedlinger nutzen dafür ein selbst erstelltes EDV-Tool und eine Befragung via Internet. Kunden können ihre Zufriedenheit bequem äußern und vor allem dann, wenn es ihnen zeitlich passt. Eventuelle Unzufriedenheiten können sie in Form eines Reklamationsberichts „frei Schnauze“ kommentieren.
Eigene Wege geht der Betrieb auch in Sachen Fahrzeugrückgabe: Während viele die Dialogannahme predigen, praktiziert man in der Neuen Unlinger Str. 20 die „Dialogrückgabe“. Ausführlich zeigt der Serviceberater oder die Assistenz durchgeführte Arbeiten am Fahrzeug und erklärt sie nochmals dem Kunden. Der sieht und erkennt so die von ihm bezahlte Leistung viel eher. Ein Ansatz, der Schule machen sollte!
Reparatur für umsonst
Das trifft auch auf andere gute Schlegel-Ideen zu. Etwa auf die, wie man zu Neukunden im Service kommt. Denn häufig bringt ein Halterwechsel auch einen Werkstattwechsel mit sich. „Wir sehen uns auf Mobile.de die Fahrzeugangebote in unserem Umkreis an und bieten dem Noch-Besitzer einen Kennenlerngutschein für den Käufer des Wagens an“, beschreibt Manfred Schlegel die pfiffige Marketing-Idee. „Der Verkäufer hat so ein weiteres (kleines) Verkaufsargument und wir weiterhin bzw. zusätzlich einen potenziellen Auftraggeber.“
Ebenfalls in die Kategorie „kreative Konzepte“ gehört die Weihnachtsaktion aus dem vergangenen Jahr: „Wir reparieren gratis“ lautete das Motto. Gemeinsam mit der Lokalpresse suchte man Bedürftige, die auf ihren Wagen angewiesen waren, aber kein Geld für notwendige Reparaturen besaßen. So konnte man einem krebskranken Audi-Fahrer helfen, der nun mit seinem Fahrzeug wieder Arzt- und Krankenhausbesuche erledigen kann – dank der kostenlosen Instandsetzung durch das Team um Werkstattleiter Günther Ott.
Dass so viel Kreativität und weitgesteckter Servicegedanke auch einen Namen hat, verwundert da nicht wirklich. „Wir nennen es die 370-Grad-Philosophie“, erklärt Seniorchef Roland Schlegel mit einem Lächeln. Den vielzitierten, sprich 360-Grad-Rundumservice bieten viele. „Wir geben halt stets noch einen Tick mehr!“ Weiter so, Schlegels!
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