Insolvenz in Eigenverwaltung Gute Chancen für das Autohaus Christmann

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

Zwei Filialbetriebe hatte Markus Stiefenhöfer bereits verkauft beziehungsweise aufgegeben. Es hat nicht gereicht. Der Pfälzer Familienbetrieb muss beaufsichtigt weitersanieren.

Seit 2013 leitet Markus Stiefenhöfer (im Bild) – gemeinsam mit seinem Schwiegervater Albert Christmann – das pfälzische Autohaus Christmann in Grünstadt. (Bild:  Anja Benndorf)
Seit 2013 leitet Markus Stiefenhöfer (im Bild) – gemeinsam mit seinem Schwiegervater Albert Christmann – das pfälzische Autohaus Christmann in Grünstadt.
(Bild: Anja Benndorf)

Anfang April hat die Autohaus Christmann GmbH (Peugeot, Kia, Seat und Cupra) mit zwei Standorten in Grünstadt und Worms beim Amtsgericht Ludwigshafen einen Insolvenzantrag gestellt. Das Gericht ordnete daraufhin die vorläufige Eigenverwaltung an und bestellte den Mannheimer Rechtsanwalt Jürgen Erbe zum Sachwalter. „Leider reichten weder die massiven Kosteneinsparungen noch die finanzielle Unterstützung aus, die die Unternehmerfamilie auch in den letzten Monaten leistete, um unser Autohaus außergerichtlich auf die alte Erfolgsspur zurückzuführen“, schreibt Geschäftsführer Markus Stiefenhöfer in einer Stellungnahme. Bereits im vergangenen Jahr habe die Geschäftsleitung des Familienbetriebs erhebliche Sanierungsanstrengungen unternommen.

Die Christmann-Filiale in der Wormser Schönauer Straße (Peugeot und Kia) hatte Stiefenhöfer im Sommer 2025 infolge eines vorangegangenen Betriebsbrandes endgültig geschlossen. Die Filiale in Ludwigshafen, in der das Autohaus Kia vertrat, wurde vor Kurzem verkauft.