Seat-Händlerbeirat: Bestätigte Führung mit klarer Agenda
Die Seat-Verkäufe gehen weiter noch oben. Nun muss der neu gewählte Händlerbeirat die Weichen stellen, damit die Seat-Partner von der Entwicklung profitieren können. An einige zentralen Themen arbeitet die eingespielte Verbandsführung bereits.

Die Führung des Seat-Händlerbeirats geht personell unverändert in die anstehenden Gespräche mit dem Importeur. Auf seiner konstituierenden Sitzung am 9. November bestätigten die auf der Jahreshauptversammlung im Oktober gewählten Beiratsmitglieder das Führungspersonal einstimmig im Amt. Damit agiert Martin Braunheim (Essen) weiterhin als Sprecher des Arbeitskreises Vertrieb, Frank Hoppe (Eggesin) kümmert sich um die Anliegen des Aftersales. Claudia Früchtl-Ebner (Pfatter) bleibt Schriftführerin und Sylvia Lange (Strausberg) kümmert sich um die Verbandsfinanzen. Sprecher des Händlerbeirats ist für weitere drei Jahre Benno Schulz (Greifswald).
Für seine neue Amtsperiode hat sich die Führung des Händlerbeirats den besseren und schnelleren Informationsaustausch innerhalb des Handels auf die Fahnen geschrieben. Dabei geht es um die Darstellung der erzielten Fortschritte im Gespräch mit dem Importeur ebenso wie um einen besseren Informationsfluss aus dem Handel hin zur Beiratsspitze. Damit die Kommunikation auch im persönlichen Gespräch leichter möglich wird, fungieren nun alle Mitglieder des Händlerbeirats geordnet nach Postleitzahlengebieten als Ansprechpartner der Mitglieder.
Im Verhältnis zu Seat Deutschland hat der Händlerbeirat derzeit drei Themenbereiche mehr oder weniger drängend auf der Agenda. Hinsichtlich des Bonussystems und der Förderprogramme für das Jahr 2018 sind die ersten Gespräche geführt, berichtet Sprecher Benno Schulz. Allerdings seien beide Seiten noch nicht vollständig beieinander, „da wird noch gerechnet und überlegt“. Den Händlerbeirat sieht er dabei gefordert, im Endergebnis allen Betrieben, kleinen und großen, gerecht zu werden.
Mittelfristig steht die Verschlankung der Strukturen und des administrativen Aufwands für die Händler ganz oben auf der To-do-Liste des Seat-Beirats. In dieser Hinsicht bezieht sich der Verband auch auf Aussagen von Jürgen Stackmann, Vorstand Vertrieb von VW Pkw. Dieser hatte gefordert, die „Kernprozesse an eine neue Zeit anzupassen und die Kosten zu reduzieren“. Dem Beirat geht es daher in seiner neuen Amtsperiode darum, den Seat-Partnern wieder den Freiraum zu verschaffen, um mehr Zeit für die Kunden zu bekommen. „Ein bisschen sieht Seat Deutschland das inzwischen auch so“, sagt Schulz.
Drittens wird es um die Überwindung der Folgen der Dieselkrise gehen. Auch bei den Seat-Händlern werden die Standtage inzwischen länger und drohen Verluste durch Leasingrückläufer. „Das müssen wir genau beobachten und im Gespräch bleiben“, erklärt der Beiratssprecher. Die bisherigen Signale von Seat Deutschland und Seat Leasing bezeichnete er als ermutigend.
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