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Selbstregulierende Reifen sorgen für richtigen Luftdruck

| Autor / Redakteur: sp-x/js / Jakob Schreiner

Schöne neue Reifenwelt: Der Pneu sorgt selbständig für genügend Luft in seinem Inneren. Ideen dazu gibt es schon, wie die IAA derzeit zeigt. Jetzt müssen sie nur noch zu Serienreife gelangen.

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Die sogenannte Pressure-Proof-Technologie soll dazu beitragen, Treibstoff zu sparen und damit den CO2-Ausstoß zu reduzieren
Die sogenannte Pressure-Proof-Technologie soll dazu beitragen, Treibstoff zu sparen und damit den CO2-Ausstoß zu reduzieren
(Bild: Continental)

Reifenhersteller Continental präsentiert auf der IAA (bis zum 22. September) zwei im Reifen integriere Zentrifugalpumpen, die für einen idealen Reifendruck sorgen sollen. Während der Fahrt wird über die Zentrifugalkraft Luft angesaugt. Die so erzeugte Druckluft wird direkt in den Pneu geleitet, um den Reifenluftdruck konstant im Idealbereich zu halten. Überschüssige Luft lässt sich in einem kleinen Tank im Reifeninneren speichern und dazu nutzen, den Fülldruck später anzugleichen.

Die sogenannte Pressure-Proof-Technologie soll dazu beitragen, Treibstoff zu sparen und damit den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Wann das System serienreif ist, hat Continental allerdings noch nicht verraten. Auch Reifenhersteller Goodyear arbeitet an einem ähnlichen, in diesem Fall „Air Maintenance Technology“ genannten System.

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Das Conti-System ist Teil des Reifen-Care-Konzepts des Herstellers, das für ein kostensenkendes Reifenmanagement der Flottenbetreiber sorgen und auf die Erfordernisse des elektrifizierten und autonomen Fahrens im Individualverkehr oder in Shared-Mobility-Angeboten abgestimmt sein soll. Neben dem stets auf die Erfordernisse angepassten Reifendruck generieren Sensoren in der Reifenstruktur Daten über Profiltiefe, mögliche Beschädigungen und die Reifentemperatur. Die Messewerte sollen helfen, Ausfallzeiten zu verringern.

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