Modellpolitik Skoda-Absatz nähert sich dem Peaq

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Im Sommer die Weltpremiere, gegen Jahresende die ersten Auslieferungen – das neue, elektrische Spitzenmodell von Skoda wird konkreter. Einen Namen hat der elektrische Siebensitzer nun bekommen: Als Peaq wird der größte Skoda in den Markt kommen.

In etwa wie die Studie Vision 7S könnte der Skoda Peaq aussehen. Der künftige Siebensitzer hat im Sommer Weltpremiere. Skoda-Chefdesigner Oliver Stefani ist bekannt dafür, dass die Studien nicht allzuweit vom Serienprodukt entfernt sind.(Bild:  Grimm – VCG)
In etwa wie die Studie Vision 7S könnte der Skoda Peaq aussehen. Der künftige Siebensitzer hat im Sommer Weltpremiere. Skoda-Chefdesigner Oliver Stefani ist bekannt dafür, dass die Studien nicht allzuweit vom Serienprodukt entfernt sind.
(Bild: Grimm – VCG)

Skoda will den Erfolg des Jahres 2025 national und international mit zwei weiteren Elektromodellen fortsetzen. Während die Eckdaten des Kleinwagen-Modells Epiq bereits länger klar sind – nicht zuletzt wegen der Schwestermodelle Cupra Raval und VW ID Polo – war das Spitzenmodell bislang nur unter dem Projektnamen „Space-BEV“ bekannt. Jetzt hat der tschechische Hersteller dem ambitionierten Projekt einen Namen gegeben. Der siebensitzige Stromer wird als „Peaq“ in den Handel kommen.

Der Name ist Programm, denn das Modell soll das künftige Flaggschiff von Skoda sein. Der Peaq ist quasi der Höhepunkt des Skoda-Programms, mit dem Konzept der sieben vollwertigen Sitze konkurriert Skoda im Bereich der E-Autos nur mit wenigen Modellen wie dem Kia EV9 oder Exoten wie dem Cadillac Vistiq oder Genesis GV80. Der Peaq sei „ein klares Statement dafür, wo dieses Modell in unserem Portfolio seinen Platz hat“, sagt Skoda-Vertriebsvorstand Martin Jahn.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Mit sieben Sitzen soll der Peaq insbesondere Familien ansprechen sowie alle Kundenkreise, die Arbeit, Freizeit sowie Reisen und Entdeckungsfreude miteinander verbinden wollen. „Mit seiner benutzerfreundlichen Gestaltung und durchdachten Simply Clever-Lösungen markiert der Peaq einen weiteren Meilenstein in der Erweiterung der Škoda Elektrofahrzeugpalette“, heißt es von Skoda. Nähere Informationen zum Design oder zu den technischen Daten gibt Skoda bislang nicht.

Kleiner Bruch in der Nomenklatur

In die bisherige Skoda-Nomenklatur fügt sich der Peaq nur teilweise ein. Mit dem „-q“ am Ende passt der Siebensitzer zu den Modellen Enyaq, Elroq und Epiq – der Anfangsbuchstabe weicht dagegen ab. Die potenziellen Käufer wird es vermutlich nicht stören, wenn sie das Modell nach seiner Weltpremiere „im Sommer 2026“ ordern können. Genauer äußert sich Skoda bislang nicht zu den Terminen. Hinsichtlich der Absatzzahlen wird der Peaq in diesem Jahr damit nur noch wenig zum Gesamtergebnis von Skoda beitragen können, die Auslieferungen werden wohl erst zum Ende des Jahres starten.

Der Peaq basiert auf der vor gut knapp vier Jahren vorgestellten Konzeptstudie Vision 7S, die schon damals einen robusten Auftritt, Funktionalität und Marken-Authentizität verbinden wollte. Auch das Thema Nachhaltigkeit hatte von Beginn an einen hohen Stellenwert in der Konzeption des Modells, weshalb mehr Recycling-Materialien als bisher in dem Serienfahrzeug verbaut werden. Daneben soll der Peaq natürlich die klassischen Skoda-Markenwerte Geräumigkeit und Praktikabilität über Simply-Clever-Lösungen umsetzen und weiterführen. In Verbindung mit der Elektromobilität habe Skoda eine „mutige Vision“ umgesetzt, so Martin Jahn.

Der Peaq ist Teil der im Jahr 2023 vorgestellten Elektro-Offensive der Tschechen. Sie hat zum Ziel, dass Skoda in allen wesentlichen Fahrzeugklassen ein Elektroangebot hat. Nach dem Peaq fehlt Skoda dann nur noch ein elektrisches Pendant zum Erfolgskombi Octavia. Die zur IAA Mobility in München vorgestellte Studie „Vision O“ ist dafür die Basis. Auf einen elektrischen Mini unterhalb des Kleinwagens Epiq hat Skoda vorerst verzichtet.

(ID:50677450)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung