Skoda-Absatz wächst allein durch SUV-Modelle

Karoq, Kodiaq und Kamiq sind stark gefragt

| Autor: Andreas Grimm

(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Skoda treibt das Absatzwachstum weltweit voran. Abgesehen vom September sind die Auslieferungen der Tschechen Monat für Monat im Plus, so dass die Neuwagenverkäufe in den ersten drei Quartalen des Jahres um 7,8 Prozent auf 939.100 Einheiten gestiegen sind. Mitte Oktober vermeldete die Volkswagen-Tochter zudem eine Million produzierte Neuwagen – so früh wie noch nie und zwei Wochen früher als im Vorjahr. Damit überschreitet der Hersteller zum fünften Mal in Folge die Grenze von einer Million verkaufter Fahrzeuge.

Im September litt Skoda wie die anderen Konzernmarken unter der verzögerten WLTP-Zertifizierung der Modelle. Die Zahl der Auslieferungen sank daher im vergangenen Monat um 16 Prozent auf 94.800 Einheiten. Stabilisierend wirkten dabei der stark steigende Absatz in Russland (+ 34,3 % im September) sowie gleichbleibende Verkaufszahlen in China (30.600 Auslieferungen). In beiden Märkten verzeichnete Skoda im laufenden Jahr deutlich überdurchschnittliche Verkaufszuwächse (China +17,7 %, Russland +28,2 %).

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Getrieben wird das globale Absatzwachstum von den SUV-Modellen Karoq und Kodiaq, während sich fast alle klassischen Skoda-Modelle etwas schlechter verkauften als im Vorjahr. Dazu passt, dass Skoda auf dem Pariser Salon neue SUV-Derivate vorstellte: den hochmotorisierten Kodiaq RS, sowie die Varianten Karoq Scout und Sportline. Oder um es mit Vertriebsvorstand Alain Favey zu sagen: „Wir führen damit unsere SUV-Offensive konsequent fort.“

Der exklusiv auf dem chinesischen Markt angebotene Skoda Kamiq erweitert seit Kurzem das SUV-Portfolio auf dem weltweit größten Einzelmarkt des Unternehmens und stellte im September bereits fünf Prozent der weltweiten Skoda-Auslieferungen. Der ebenfalls jüngst präsentierte Skoda Kodiaq GT wird zudem das zweite exklusive Skoda-SUV für den chinesischen Markt sein.

Das millionste gefertigte Fahrzeug dieses Jahres war allerdings ein Modell des Kleinwagens Fabia. Der überarbeitete Kleinwagen ist nach dem Bestseller Octavia derzeit das gefragteste Skoda-Modell. Das könnte sich mittelfristig ändern. Bereits jetzt ist weltweit betrachtet der Rapid dem Fabia hinsichtlich der Stückzahlen auf den Fersen. Doch das Kompaktmodell wird 2019 abgelöst durch den Scala, von dem in Paris die seriennahe Studie Vision RS zu sehen war.

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