Mercedes-Rückruf Softwarefehler in der Getriebesteuerung

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Die Stuttgarter rufen weltweit über 260.000 Einheiten der Baureihe 167 zurück, um ein halbstündiges Softwareupdate aufzuspielen, das Motorausfälle künftig ausschließen soll.

Mercedes GLS(Bild:  Daimler)
Mercedes GLS
(Bild: Daimler)

In weltweit über 260.000 Exemplaren des Mercedes GLE und GLS (Baureihe 167) könnte die Software des Getriebe-Steuergerätes nicht den Spezifikationen entsprechen. Einen daraus resultierenden Rückruf mit dem internen Aktionscode „5494206“ hat ein Konzernsprecher am Mittwoch bestätigt.

„Wenn während eines leichten Bremsvorgangs ein Schaltvorgang des Getriebes vom siebten in den sechsten Gang nicht korrekt abgeschlossen würde, könnte in Kombination mit weiteren spezifischen Randbedingungen (insbesondere Abbruch des Schaltvorganges, niedrige Getriebeöltemperatur, gleichzeitige Rekuperation durch den 48V-Starter-Generator) der Motor stehenbleiben“, erklärte er. In diesem Fall sei kein Vortrieb mehr möglich, bis das Fahrzeug in den Stillstand abbremse und der Motor neu gestartet werde. Dieser Sachverhalt habe keine Auswirkungen auf die Lenk- und Bremssysteme des Fahrzeugs, betonte er.

Der vorgesehene Werkstattaufenthalt für das Softwareupdate des Getriebe-Steuergerätes soll etwa 30 Minuten in Anspruch nehmen. Es ist in Deutschland für 4.378 SUV vorgesehen. Betroffen sind laut dem Sprecher die Modelljahre 2019 bis 2023. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde nennt in ihrer Rückrufvorankündigung den Bauzeitraum Februar 2018 bis August 2023. Erst vergangene Woche war ein Rückruf für die Baureihe 167 bekannt geworden (Aktionscode: „9190101“).

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